„Drei-Gänge-Menü“ zum Jubiläum

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Im Pfarrgarten postierten sich nach dem Festgottesdienst (v.l.): Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Neumeier, Bruder Georg, Bürgermeisterin Michèle Forstmaier und Pfarrer Josef Kriechbaumer. © Tanja Maier

Lengdorf - 40 Jahre Priester: Kerze, Fest und Torte für Kapuzinerbruder Georg Greimel.

Kapuzinerbruder Georg Greimel feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Priesterjubiläum und damit vier Jahrzehnte am Altar und in der Seelsorge. In seiner Heimatgemeinde fand zu seinen Ehren ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter in Lengdorf statt.

Kriechbaumer gab zu Beginn des Gottesdienstes einen kurzen Abriss des ereignisreichen Werdegangs des Jubilars: Bruder Georg wurde 1958 in Dorfen geboren und wuchs mit vier Brüdern und einer Schwester in Liedling in der Gemeinde Lengdorf auf. In den Jahren 1969 bis 1978 besuchte er das Kapuzinerseminar in Burghausen. Nachdem er ins Noviziat der Kapuziner 1978/79 in Laufen eingetreten war und ein Studium der Theologie in Eichstätt abgeschlossen hatte, wurde er am 18. Mai 1985 in der Basilika St. Anna in Altötting mit zwei anderen Kapuzinern vom damaligen Bischof von Passau, Franz Xaver Eder, zum Priester. Pfarrer Kriechbaumer erinnerte an dessen Primiz, die Bruder Georg damals am Pfingstsonntag als Neupriester mit rund 6000 Gläubigen feiern durfte.

Als Ordenspriester kam er als Seminar-Präfekt nach Burghausen und wirkte dort als Direktor, bis das Kapuzinerkloster und -seminar schloss. Danach ging es für Bruder Georg vier Jahre nach Eichstätt, bevor er die Sodalen-Seelsorge der Altöttinger Marianischen Männerkongregation übernahm. Zunächst war er als Vizepräses tätig, ab 2002 als Präses. Zudem ist er für die Wallfahrtsseelsorge am Gnadenort in Altötting aktiv.

Barbara Schrallhammer zündete die Jubiläumskerze an, auf der eine 40 aus Wachs angebracht worden war. Fürbitten trug Kathrin Fertl vor.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Neumeier lobte in seiner Festrede die Arbeit des Kapuzinerbruders. „40 Jahre Priester zu sein heißt, 40 Jahre in er der Gemeinde des Herrn aktiv sein, 40 Jahre bei den Leuten sein. In schönen Zeiten wie Eheschließungen und Taufen, aber auch in schlechten Zeiten wie Krankheiten und Beerdigungen dabei sein.“ An die Primiz, die ein besonderer Tag für Lengdorf gewesen sei, denke er gerne zurück. „Das war damals ein großes Fest für die Pfarrei“, blickte Neumeier gerne zurück.

So vielschichtig Bruder Georg sei, so besonders sollte auch das Geschenk seiner Heimatgemeinde werden, erklärte Neumeier. Ein „Drei-Gänge-Menü“ sollte es werden. Die Jubiläumskerze, angefertigt von Irmgard Schoder, stelle die Vorspeise dar. Der Hauptgang war das gemeinsame Beisammensein im feierlichen Rahmen im Pfarrgarten bei Speis und Trank. Viele Christen kamen der Einladung nach und ließen das Fest gemütlich ausklingen.

Die Nachspeise war tatsächlich ein Dessert: Konditormeisterin und ehemalige Ministrantin Kathrin Fertl hatte eine imposante Torte mit Foto des Kapuzinerbruders und festlicher Dekoration gezaubert.

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