Achtung Ausflügler! Aktionstag am Starnberger See gegen Falschparker

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Und weg mit dem Falschparker: Am Aktionstag 16. August wollen der Zweckverband Kommunale Dienste Oberland, die Stadt Starnberg und sieben Seegemeinden konsequent abschleppen. © imago stock

Der Zweckverband Kommunale Dienste Oberland plant für Samstag, 16. August, in der Stadt Starnberg und sieben weiteren Gemeinden rund um den See eine „intensive Parkraumüberwachung“. An dem Aktionstag sollen vor allem besonders kritische Bereiche überwacht, Parksünder aufgeschrieben und abgeschleppt werden.

Die teils chaotischen Verhältnisse bei schönem Wetter auf den Straßen und Plätzen rund um den Starnberger See sind vielen Verantwortlichen schon länger ein Dorn im Auge. „Am Aktionstag nehmen Parkraumüberwacher des ZV KD Oberland in allen Mitgliedsgemeinden rund um den Starnberger See besonders kritische Bereiche wie Rettungswege und freizuhaltende Schwerbehindertenparkplätze verstärkt ins Visier“, heißt es in der Mitteilung.

Der Aktionstag findet in Starnberg, Berg, Münsing, Tutzing, Feldafing, Pöcking, Bernried und Seeshaupt statt. „Wir sind an diesem Tag von 8.30 bis 17 Uhr im Einsatz“, erklärt Thorsten Preßler, Leitung Verkehrssicherheit Außendienst beim Zweckverband, auf Anfrage. Im Fokus stünden „Örtlichkeiten, die in hohem Maße touristisch frequentiert“ seien. Dazu gehörten zum Beispiel die Assenbucher Straße und die Seestraße in Berg und in Münsing.

„Wer Rettungswege blockiert, bringt Menschenleben in Gefahr – jeder blockierte Zugang kann im Ernstfall entscheidend sein“, sagt der Leiter des ruhenden Verkehrs beim Zweckverband, Maximilian Brummer. „Die Sicherheit der Menschen muss an erster Stelle stehen. Unser Ziel ist es, dass Rettungsfahrzeuge jederzeit und ohne Hindernisse ihren Einsatzort erreichen können.“ Im Juni war es auch auf dem Buzentaurweg, der Zufahrt zum Erholungsgelände Percha Beach, zu teils chaotischen Verhältnissen gekommen. Am 22. Juni, einem Sonntag, hatte die Starnberger Polizei dort auf einen Rutsch 25 Falschparker aufgeschrieben.

Apropos Polizei: Die zuständigen Polizeiinspektionen seien über den Aktionstag informiert, erklärt Thorsten Preßler.

Wie viele Abschleppunternehmen und wie viele Abschleppwagen am 16. August im Einsatz sind, kann der Zweckverband nicht sagen. Die Verständigung der Unternehmen obliege den zuständigen Polizeidienststellen, erklärt Thorsten Preßler. Zugeparkte Rettungswege und Feuerwehranfahrtszonen sowie rücksichtsloses Verhalten von Verkehrsteilnehmern hätten die Gemeinden in der Vergangenheit ziemlich strapaziert. Mit dem Aktionstag sollen die Verkehrsteilnehmer auch für mehr Rücksicht und verantwortungsbewusstes Handeln sensibilisiert werden.

Für den Zweckverband ist es nach Angaben Preßlers der erste Aktionstag dieser Art. Im vergangenen Jahr sei bereits einer geplant gewesen, und zwar von den Bürgermeistern der Seegemeinden und der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Starnberg, gwt. Dieser sei jedoch wegen schlechten Wetters ausgefallen.

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