Emre Can kam zeitgleich mit Cristiano Ronaldo bei Juventus Turin an. Über den Portugiesen kann der BVB-Kapitän nur Positives berichten.
Dortmund – Im Sommer 2018 vollzogen Emre Can und Cristiano Ronaldo einen Wechsel zu Juventus Turin: Can kam ablösefrei vom FC Liverpool, während Ronaldo für etwa 117 Millionen Euro von Real Madrid zum italienischen Spitzenklub stieß. Für eineinhalb Jahre teilten sich der deutsche Nationalspieler und der fünffache Weltfußballer eine Kabine. Schon die erste Begegnung mit ‚CR7‘ hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Can.
Emre Can über Cristiano Ronaldo: „Ich dachte mir: Was geht jetzt hier ab?“
„Ich kann mich an die erste Begegnung sehr, sehr gut erinnern, da hat er mir die Hand gegeben und mich begrüßt. Dann war es so eine Situation, wo er gegenüber von mir saß und es ganz ruhig in der Kabine war. Ich dachte mir: Was geht jetzt hier ab? Ich bin hier, der sitzt da vorne“, berichtet Can in einem Interview mit dem YouTuber Bilal Kamarieh.
Ronaldo als Teamkollegen zu haben, sei „etwas Besonderes“, sagt Can und betont: „Jeder, der etwas anderes sagt, lügt, hundertprozentig“. Denn: „Wenn er da sitzt in der Kabine, da denkt sich jeder Fußballer: Ich sitze gerade hier mit Cristiano. Das ist für jeden, egal was er in seiner Karriere geschafft hat, schon nochmal ein anderes Gefühl.“
Can mit Anekdote zu Ronaldo
Für Can sei es „ein schönes Gefühl“ gewesen, Ronaldo „jeden Tag trainieren zu sehen, wie sein Tagesablauf ist, was er macht im Training“. Ronaldo sei „echt sehr, sehr professionell“, zwar nicht immer der Erste, der gekommen und der Letzte, der gegangen sei. „Aber er hat jeden Tag seine Aufgaben gemacht“, stellt Can klar und fügt hinzu: „Das ist nicht gelogen, das habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen. Auch wenn wir um drei Uhr morgens von den Auswärtsspielen gekommen sind, ist er immer noch eisbaden gegangen.“
Im Januar 2020 wechselte Can, zunächst auf Leihbasis und ein halbes Jahr später für kolportierte 25 Millionen Euro, zu Borussia Dortmund, während Ronaldo bis August 2021 bei Juventus blieb. Der Top-Stürmer kehrte dann für taxierte 17 Millionen Euro zu Manchester United zurück, wo er bereits von 2003 bis 2009 gespielt hatte. Im Januar 2023 trat der mittlerweile 39-Jährige ablösefrei dem saudi-arabischen Klub Al-Nassr bei.