In der Bundesliga nur Ersatz: Holt Schalke einen Publikumsliebling zurück?

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Bekommt nicht die gewünschte Spielzeit in Bremen: Keke Topp. © Ulrik Pedersen/DeFodi Imag/IMAGO

Bei Bundesligist Werder Bremen erhält Keke Topp nicht die nötige Spielpraxis. Wittert sein Ex-Verein FC Schalke 04 nun eine Chance auf einen Transfer?

Gelsenkirchen/Bremen – Diesen Wechsel hat sich Keke Topp wohl anders vorgestellt. Nach dem missglückten Wiederaufstieg mit dem FC Schalke 04 zog es den 21-Jährigen zurück in den Norden. Bei seinem Jugendverein SV Werder Bremen, für den er bereits von 2013 bis 2021 gespielt hatte, erhielt er die Chance, Bundesliga zu spielen.

In der vergangenen Saison kam Topp auf 20 Pflichtspieleinsätze (fünf Tore, zwei Assists) – die allermeisten bestritt er jedoch als Einwechselspieler. Elf Bundesliga-Spiele verpasste der Mann aus Bremervörde aufgrund eines Syndesmosebandrisses. In dieser Spielzeit steht Topp unter Neu-Coach Horst Steffen bei fünf Pflichtspieleinsätzen – vier für die Profis, einer für die U23 (zwei Assists). Zu wenig für den U20-Nationalspieler.

Sammelt Keke Topp bei Ex-Klub Schalke Spielpraxis?

Bei den Werderanern ist Topp Stürmer Nummer vier hinter Leverkusen-Leihgabe Victor Boniface, Justin Njinmah und Marco Grüll. Die Aussichten auf einen Stammplatz sind eher gering. Nach Bild-Informationen beobachtet der Ex-Bremer und heutige Sportvorstand der Schalker, Frank Baumann, die Situation des Angreifers.

Demnach könnte eine Leihe des früheren Publikumslieblings Topp im Winter zum Thema werden, wenn der zuletzt wechselwillige Moussa Sylla den Verein verlässt. Konkrete Gespräche oder eine Anfrage soll es bisher jedoch nicht geben. Zudem betont Werders Lizenzbereichsleiter Peter Niemeyer gegenüber Bild: „Wir haben aktuell keine Absichten, ihn im Winter zu verleihen.“

Womöglich ändert sich die Meinung bei den Bremer Verantwortlichen, wenn Topp im Verlauf der Hinrunde auf diese zukommt und um einen Wechsel bittet. „Es liegt an ihm, sich weiter anzubieten. Wir helfen ihm dabei, aus seinem kleinen Tief herauszukommen“, erklärt Niemeyer, der um die große Konkurrenz in der Sturmspitze des SVW weiß.

Ob Topp selbst Interesse an einem Engagement bei Königsblau hätte, bleibt fraglich. Im Zuge seines Abschiedes zeigte er sich in der Sky-Sendung „Meine Geschichte“ enttäuscht über das damalige Vertragsangebot der Gelsenkirchener: „Ich wollte gar nicht wechseln. Für mich war es im Sommer eigentlich nie eine Option, zu wechseln. Aber dann kam das Vertragsangebot von Schalke, wo ich mich echt ein bisschen verarscht gefühlt habe.“ (pp)

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