Brand im Kindergarten: 85 Einsatzkräfte trainieren für den Ernstfall

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Bad Tölz
  4. Wackersberg

Kommentare

Heizungsbrand im Kindergarten: Für diesen Ernstfall trainierten 85 Einsatzkräfte in Arzbach. © mk

In einer gemeinsamen Großübung trainierten Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren den Ernstfall. Diesmal wurde ein Heizungsbrand im Kindergarten nachgestellt.

Arzbach – Feueralarm im Kindergarten in Arzbach: Dieses Szenario trainierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Arzbach, Wackersberg, Oberfischbach, Schlegldorf und Bad Tölz in einer gemeinsamen Großübung. „Wir haben den Notfall eines Heizungsbrandes im Keller des Kindergartengebäudes in Arzbach nachgestellt“, erklärt der Kommandant der Arzbacher Feuerwehr, Karl Scheifl.

Kindergartenkinder sind bei Übung beteiligt

Um den Ernstfall möglichst realistisch nachzustellen, war sogar eine Gruppe Kindergartenkinder in die Übung involviert. „Wir haben mit dem Kindergarten kooperiert. So konnten die Kleinen üben, wie sie sich bei einem Alarm verhalten und zum Sammelpunkt gehen. Und auch für uns war das Szenario echter, da wir die Räume ja nach Menschen abgesucht haben“, so Scheifl.

(Unser Bad-Tölz-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus Ihrer Region. Melden Sie sich hier an.)

Löschübungen gehörten auch zu den Trainingseinheiten.
Löschübungen gehörten ebenfalls zu den Trainingseinheiten. Das Wasser dazu kam aus der Isar. © MK

Dass die Übung im Arzbacher Kindergarten stattfand, habe den Grund, dass es sich um ein kommunales Gebäude handelt, welches bisher „noch nicht beübt worden ist“, wie der Kommandant erklärt. „Überdies eignen sich die großen Räume, vor allem auch die verwinkelten Räume im Kellergeschoss, sehr gut, um das Flächenabsuchen unter erschwerten Bedingungen zu üben.“ Neben dem Absuchen der Räume gab es Trainingseinheiten in puncto Patientenversorgung und Löschen. „Die Wasserversorgung für die Löschübungseinheiten hatten wir über die Isar“, schildert Scheifl.

85 Einsatzkräfte üben gemeinsam für den Ernstfall

Funktioniert habe das Zusammenspiel unter den verschiedenen Feuerwehren gut. Die Herausforderungen habe man „im Großen und Ganzen gut bewältigt“, meint der Arzbacher. „Natürlich gab es auch hie und da Kleinigkeiten, die noch nicht optimal gelaufen sind, aber genau deswegen finden solche Trainingseinheiten ja statt.“ Gegen Ende der circa zweistündigen Großübung hätten die Gruppenführer den Verbesserungsbedarf noch besprochen. „Eventuell finden auf dieser Basis in den einzelnen Ortsfeuerwehren dann noch kleinere Nachübungen statt.“ Insgesamt beteiligten sich 85 Einsatzkräfte an dem Übungstag.

Auch interessant

Kommentare