Wenn die Amberger Wählerinnen und Wähler bei den Kommunalwahlen im kommenden März dem Vorschlag der Freien Wählervereinigung Amberg (FWV) folgen sollten, wird der nächste Bürgermeister der 1.500 Einwohner-Gemeinde Sebastian Schuster heißen.
Amberg – Die FWV schickt den 31-jährigen Bauingenieur ins Rennen um den Chefsessel im Amberger Rathaus. Der amtierende Bürgermeister Peter Kneipp, der 2026 nach 36 Jahren aus der Kommunalpolitik ausscheidet, sichert ihm volle Unterstützung zu. Der Beschluss sei einstimmig erfolgt, betont Kneipp.
Bürgermeisterwahl in Amberg: Sebastian Schuster tritt für die FWV an
Schuster, der „etwas bewegen“ und die Arbeit Kneipps fortführen will, zog 2020 mit seiner aus Amberg stammenden Frau und den beiden Kindern in den Ort. Seine Kandidatur wurde sowohl im FWV-Vorstand als auch in der Familie abgestimmt. Beeinflusst habe den gebürtigen Buchloer stark die Art und Weise, wie Kneipp sein ehrenamtliches Bürgermeisteramt mit all seinen Herausforderungen seit über zweieinhalb Jahrzehnten versieht. Schuster: „Er hat die Gemeinde sehr weit vorangebracht. Ich möchte seine Arbeit weiterführen!“
Er bringt beste berufliche Voraussetzungen mit: Als Bauleiter war er für große lokale Projekte wie den Straßen- und Kanalbau sowie die Außenanlagen des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhauses verantwortlich. Sein Studium ergänzte er mit Erfahrungen bei der Deutschen Bahn und im Projektmanagement, seine Masterarbeit schrieb er über Digitalisierung. Derzeit arbeitet er als Ingenieur im Bauamt der VG Buchloe, was ihm Einblicke in Verwaltungsstrukturen gibt. Im Falle einer Wahl will er diese Stelle beibehalten, die Vereinbarkeit sei bereits mit Buchloes Erstem Bürgermeister Robert Pöschl geklärt.
BGM-Kandidat Sebastian Schuster ist bereits jetzt engagiert
Schuster gilt als kontaktfreudig, lösungsorientiert und ist durch seine Arbeit, als aktiver Feuerwehrmann und über seine Kinder im Ort gut vernetzt. Er ist sich der großen anstehenden Projekte bewusst, darunter die kommunale Wärmeplanung, der Ausbau erneuerbarer Energien, die Rathaussanierung, Bebauungspläne sowie der Breitband- und Kanalausbau.
Die FWV betont die konstruktive politische Kultur im Gemeinderat, in dem es keinen Fraktionszwang gebe. „Die Aufgaben gehen nie aus“, schmunzelt Hubert Wagner, Zweiter FWG-Vorsitzender mit ebenfalls 36 Jahren Erfahrung in der Kommunalpolitik. Das detaillierte Wahlprogramm soll nach der Nominierungsversammlung erarbeitet werden.
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