Probleme beim Kreiselbau: „Todeskreuzung“ in Aying bleibt vorerst

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. München Landkreis
  4. Aying

Kommentare

Stefan Möhl, Leiter der Polizeiinspektion 28 in Ottobrunn © Robert Brouczek

In der Bürgerversammlung hatte Ayings Bürgermeister Peter Wagner schlechte Nachrichten: Es kommt zu Verzögerungen beim Kreiselbau an der Staatsstraße 2078/2070. Dafür hatte Polizeirat Stefan Möhl viel Positives zu berichten.

Aying - Von einer „unendlichen Geschichte“ sprach Polizeirat und Chef der Polizeiinspektion (PI) 28 Ottobrunn, Stefan Möhl, beim Thema „Todeskreuzung“ in Aying während der Bürgerversammlung. Seit Jahren kommt es an der Staatsstraße 2078/2070 westlich von Aying immer wieder zu schlimmen Unfällen. Der Wunsch nach einem Kreisverkehr ist deshalb groß. Laut Bürgermeister Peter Wagner (CSU) gibt es leider Komplikationen. Denn die Grunderwerbe seien zwar abgeschlossen, doch beim Staatlichen Bauamt Freising seien die notwendigen Ressourcen gerade nicht vorhanden. Gemeinsam mit der Polizei werde aber weiterhin Druck aufgebaut. Auch Möhl sieht die Notwendigkeit für den Kreisverkehr.

5,5 Prozent aller Einsätze im Jahr 2024 entfielen gerade einmal aufs Gemeindegebiet

Sonst ist es im Gemeindegebiet eher ruhig. Der Dienststellenleiter sagte sogar, dass Aying im Gebiet der Polizeiinspektion Ottobrunn die Position des gallischen Dorfes einnimmt. 5,5 Prozent aller Einsätze im Jahr 2024 entfielen gerade einmal aufs Gemeindegebiet. PI-Leiter Möhl konnte also wieder einmal und weiterhin attestieren: in Aying lebt es sich sehr, sehr sicher. Auf der Bürgerversammlung wurden die Informationen der Polizei sehr positiv entgegengenommen: „Wir haben die geringste Häufigkeitsziffer im Landkreis.“

Gerade einmal 79 Straftaten wurden innerhalb des Gemeindegebiets zur Anzeige gebracht. Diebstähle und Sachbeschädigungen sind zurückgegangen. Erfreulich sei, dass keine Wohnungseinbrüche gemeldet worden sind. „Trotzdem rate ich dazu, Vorsicht walten zu lassen und als Nachbarn aufeinander zu schauen.“

Es gab keine spektakulären Straftaten in Aying.

Dienststellenleiter Stefan Möhl berichtete von sechs Fahrraddiebstählen und merkte an, dass ein Fahrradpass eine kommode Lösung sei. Möhls Fazit: „Es gab keine spektakulären Straftaten in Aying.“

Hingegen sind die Verkehrsunfälle im Gemeindegebiet um 44 Prozent angestiegen, meldete Polizeirat Möhl. Sie belaufen sich für 2024 auf 102, wobei kein Schulwegunfall und kein Todesfall zu beklagen waren. Ein Unfall geschah unter Drogeneinfluss, keiner unter Alkoholeinfluss. Die Fahrradunfälle – vier an der Zahl – seien rückläufig. Alles in allem also nichts, was die Polizei zu bemängeln hatte.

Auch interessant

Kommentare

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/aying-ort28266/probleme-beim-kreiselbau-todeskreuzung-in-aying-bleibt-vorerst-93759712.html