Brenner-Chaos für Italien-Urlauber: Neue Sperrungen auf wichtiger Brücke angekündigt

  1. Startseite
  2. Welt

Kommentare

Italien-Urlauber aufgepasst: Die Luegbrücke am Brenner ist nicht an allen Tagen zweispurig – extreme Staus drohen bei der wichtigen Alpenüberquerung.

München – Wer 2026 mit dem Auto nach Italien fahren will, muss sich auf längere Staus einstellen. Die österreichische Autobahngesellschaft ASFINAG hat den neuen Fahrkalender für die Luegbrücke auf der Brennerautobahn veröffentlicht – und der bringt schlechte Nachrichten für Urlauber.

Brenner Brücke
Schlechte Nachrichten für den Italien-Urlaub: Die Brenner-Brücke wird auch 2026 zum Stau-Hotspot. Besonders außerhalb der Sommermonate drohen massive Verkehrsprobleme. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Die marode Luegbrücke bleibt auch im kommenden Jahr ein Nadelöhr für Millionen von Autofahrern. „Sowohl in Richtung Süden als auch in Richtung Norden wurden wiederum an die 180 Tage festgelegt, an denen der Verkehr mit zwei Spuren über die Luegbrücke geführt werden kann“, teilte die ASFINAG mit.

Das bedeutet im Umkehrschluss: An 185 Tagen des Jahres steht nur eine Spur pro Richtung zur Verfügung. Besonders betroffen sind Reisende außerhalb der Hauptsaison, da die meisten zweispurigen Tage für die Sommermonate von Juni bis September eingeplant sind. Die österreichischen Behörden warnen bereits vor den Folgen. „Trotz der Zweispurigkeit kann es an manchen Tagen zu deutlichen Verkehrsüberlastungen kommen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung der ASFINAG.

Der ADAC rät Reisenden daher, den Fahrkalender vor jeder Fahrt zu überprüfen und alternative Routen zu planen. Die Brennerautobahn ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Europa und wird täglich von rund 50.000 Fahrzeugen befahren. Um die Situation zu entschärfen, hat die ASFINAG für 2026 zusätzliche Maßnahmen angekündigt. „Für 2026 wurden deswegen analog zum Vorjahr 14 zusätzliche Lkw-Fahrverbotstage für Kfz über 7,5 Tonnen eingeplant.“

Brenner-Brücke wird zum Nadelöhr – Italien-Urlauber müssen 185 Tage mit Staus rechnen

Die Sanierung der 55 Jahre alten Brücke wird noch bis mindestens 2030 andauern. Die Verkehrsrundschau berichtet, dass die Maßnahmen notwendig sind, um die Sicherheit des Bauwerks zu gewährleisten. Autofahrer sollten daher für ihre Italien-Reise deutlich mehr Zeit einplanen oder auf alternative Routen wie den Reschenpass oder die Tauernautobahn ausweichen. (Quellen: ADAC, ASFiNAG, Verkehrsrundschau) (kiba)