Bei der 49. Dachauer Sportlerehrung wurden so viele Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet wie nie zuvor.
Dachau – Die Veranstaltung hat Tradition: Jahr für Jahr ehrt die Stadt Dachau ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften. Am Mittwochabend wurde diese Ehre im Thomahaus 89 Einzelsportlern und 22 Mannschaften zuteil.
„So viele wie heuer haben wir noch nie gehabt“, sagte Dachaus Sportreferent Günter Dietz, der die Ehrungen mit Oberbürgermeister Florian Hartmann vornahm. „Dachau ist eben eine Sportstadt, das ist mein Lieblingssatz.“
„Sie haben mit Ihren beeindruckenden Leistungen, aber auch mit ihrem fairen Auftreten die Stadt Dachau hervorragend repräsentiert“, sagte Hartmann bei der Begrüßung zur 49. Sportlerehrung der Stadt Dachau.
Wer ausgezeichnet wird, muss mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen: den Aufstieg in eine Wettkampfklasse, die ganz Bayern erfasst, den Gewinn einer Bayerischen, Süddeutschen oder Deutschen Meisterschaft oder die Teilnahme an einer Europameisterschaft, Weltmeisterschaft, Olympischen Spielen oder Paralympics. „Diese Voraussetzungen sind keinesfalls einfach zu erreichen“, betonte Dietz.
Die Sportlerinnen und Sportler wurden namentlich aufgerufen und auf der Bühne geehrt. Es waren einige neue Gesichter dabei, aber auch viele, die beinahe jedes Jahr geehrt werden, die Taekwondo-Kämpfer des TSV Dachau 1865 und Volleyballer des ASV Dachau zum Beispiel und natürlich die Medaillensammler vom Schwimmverein Dachau. Besonders erfolgreich war einmal mehr Schwimmerin Violetta Schlesinger, die bei den Bayerischen Meisterschaften sowohl auf der Kurzbahn als auch auf der Langbahn mehr als ein Dutzend Titel einfuhr. Dietz: „Die Violetta schwimmt rund um die Uhr, das ist Wahnsinn!“
OB Hartmann verband den Dank an die Dachauer Spitzensportler mit dem Versprechen, dass die Stadt „alles finanziell Mögliche für den Sport tun“ werde. Dafür gebe es im Stadtrat eine breite Mehrheit. Ziel sei es, den Sportlern eine möglichst gute und leistungsfördernde Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. „Das ist angesichts der aktuell geringen Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden freilich nicht immer einfach.“
ASV-Vereinschef Andreas Wilhelm erhielt zu Anfang der Veranstaltung die Silberne Bürgermedaille, Dietz wurde als Sportreferent verabschiedet (Berichte folgen).