Deutsches Biathlon-Ass bekommt bei Olympia Baby-Besuch – ins Hotel darf ihre Tochter aber nicht

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Janina Hettich-Walz feierte nach ihrer Baby-Pause in dieser Saison ihr Comeback – und schaffte es zu Olympia. Jetzt bekommt sie Besuch von ihrer Tochter.

Antholz – Im Februar 2025 brachte Janina Hettich-Walz ihre Tochter Karlotta zur Welt. In den nächsten Tagen kommt Papa Kai mit dem Nachwuchs zu Besucht nach Antholz, wo die Biathlon-Wettkämpfe bei Olympia stattfinden. Wirklich viel Zeit zusammen verbringen kann die Familie aber nicht. Genau genommen dürfen sie wegen des strengen Hygienekonzepts der deutschen Biathlonmannschaft nicht einmal ins Hotel kommen.

Janina Hettich-Walz freut sich auf den Besuch ihres Kindes bei Olympia. © IMAGO / Fotostand / Instagram

„Wir werden uns draußen in der frischen Luft treffen und mit dem Kinderwagen unterwegs sein“, erklärt Hettich-Walz. „Es geht darum, dass möglichst wenige von außen in unsere Bubble kommen.“ Dass DSV-Team hatte in der Vergangenheit oft mit viele Infekten zu kämpfen.

Deutsches Olympia-Ass freut sich auf Baby-Besuch – ins Hotel darf Karlotta aber nicht

Das Konzept und das häufige Tragen einer FFP2-Sicherheitsmaske soll das Risiko von Krankheiten und Ansteckungen minimieren. „Es wäre schade, wenn man sich so lange vorbereitet und dann deshalb nicht seine volle Leistung abrufen kann.“ Die Idee dazu kam von den DSV-Ärzten und wurde mit den Athleten und Athletinnen besprochen.

„Wir sind überzeugt, dass wir so gesund bleiben – und dann muss man immer eine Maske aufsetzen“, sagte auch Franziska Preuß, die mit am heftigsten Betroffene. 

Bei den deutschen Langläufern und Kombinierern sind die Masken freiwillig, beim Biathlon-Team wird die Vorgabe ziemlich flächendeckend umgesetzt, auch vom ganzen Staff. Dass eine Maske schützt ist unbestritten, aber bedeutet das Konzept, dass Hettich-Walz ihre Tochter nicht einmal auf den Arm nehmen darf? „Das sollte schon drin sein“, sagte die Schwarzwälderin.