Maria Höfl-Riesch richtet nach Olympia-Aus emotionale Worte an Lindsey Vonn

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Lindsey Vonn ist in der Olympia-Abfahrt schwer gestürzt. Auch Maria Höfl-Riesch reagierte geschockt auf den Unfall ihrer einst besten Freundin.

Cortina – Es war ein Sturz, der weltweit für Entsetzen sorgen sollte. Lindsey Vonn wollte bei der Olympia-Abfahrt unbedingt Gold holen, und das trotz eines gerissenen Kreuzbandes. Nach wenigen Toren dann der Schock: Die 41-Jährige stürzte schwer, schrie vor Schmerzen und musste mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund eines Beinbruchs musste sie bereits zweimal operiert werden. Auch Maria Höfl-Riesch nimmt das Drama um Vonn mit.

Der schwere Sturz von Lindsey Vonn schockte auch Maria Höfl-Riesch. © Imago / MAXPPP / Bildbryan

Sie und Lindsey Vonn verband früher eine innige Freundschaft, die beiden Frauen feierten sogar gemeinsam Weihnachten. Irgendwann begann es zu kriseln. Höfl-Riesch verriet im vergangenen Jahr, dass auch der übertriebene Ehrgeiz ihrer Konkurrentin für den Bruch gesorgt hatte. Obwohl beide mittlerweile nicht mehr so eng miteinander sind wie früher, hat die Deutsche mit bangem Blick nach Cortina gelinst.

Maria Höfl-Riesch meldet sich nach Olympia-Drama um Lindsey Vonn

„Das tut mir unheimlich leid für Lindsey. Es ist einfach schade, weil sie so viel investiert hat und mit so viel Herz zurückgekommen ist. Gerade bei Olympia wünscht man niemandem, dass so etwas passiert. Ich hoffe wirklich, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt“, unterstreicht Höfl-Riesch die Dramatik der letzten Tage bei Bild. Die große Karriere von Vonn, die ist mit dem Horror-Sturz vorbei.

Im rechten Knie lebt die US-Amerikanerin bereits mit einer Titan-Teilprothese, im linken riss sie sich wenige Tage vor der olympischen Abfahrt das Kreuzband. Hatte ihr Sturz von Cortina etwas mit der schweren Verletzung zu tun? In den Trainingsläufen war der erfahrenen Athletin nichts anzumerken, doch Höfl-Riesch hatte vor dem Wettkampf eine Warnung nach Italien geschickt.

„Es ist ein Ritt auf Messers Schneide, was sie sich da in Cortina zumutet“, merkte sie im Interview mit der Rheinischen Post an. Vonn hatte stets betont, keine Schmerzen oder Schwellungen zu bemerken. Höfl-Riesch dazu: „Aber es ist in einer Extremsituation eben das Kreuzband des linken Knies gerissen. Das ist sehr riskant.“

Vonn entschied sich entgegen vieler Experten-Meinungen, das Rennen anzutreten. Dass sie nach wenigen Schwüngen mit der Hand an einem Tor hängen blieb, hatte letztendlich wenig mit dem gerissenen Kreuzband zu tun. Die nächsten Tage wird die Kämpferin im Krankenhaus verbringen. Ein emotionales Statement dürfte aber wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. (is)

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