Zugausfälle und Verspätungen wegen Sturmtief „Elli“ – diese Strecken sind betroffen

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Zugausfälle und Verspätungen wegen Sturmtief „Elli“ – diese Strecken sind betroffen

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Das Sturmtief „Elli“ beeinträchtigt den Zugverkehr in Baden-Württemberg erheblich. Die Deutsche Bahn hat für Pendler alternative Lösungen bereitgestellt.

Stuttgart – Das Sturmtief „Elli“ sorgt in vielen Regionen Baden-Württembergs für heftigen Wind und Glatteis. Am Wochenende wird sogar Neuschnee und teils gefrierender Regen erwartet. Bahnreisende im Ländle müssen bereits heute (9. Januar) mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Auf ihrer Webseite informierte die Deutsche Bahn (DB), dass wetterbedingte Einschränkungen voraussichtlich bis Samstag andauern werden.

Winterwetter
Passagiere in Baden-Württemberg müssen aktuell teils lange auf ihren Zug warten. (Symbolfoto) © Marijan Murat/dpa

Der DWD hat für Teile Baden-Württembergs eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe ausgerufen. Laut Wetterdienst können im Schwarzwald oberhalb von 1.000 Metern, insbesondere rund um Freiburg und Freudenstadt, orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 90 km/h und 110 km/h auftreten. In exponierten Lagen müsse sogar mit Orkanböen bis 120 km/h gerechnet werden.

Sturmtief „Elli“ beeinträchtigt Bahnverkehr in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sind mehrere Strecken von den wetterbedingten Einschränkungen betroffen. Im Regionalverkehr sollen einige Züge langsamer fahren, darunter der RE2 auf der Schwarzwaldbahn zwischen Hausach, St. Georgen, Villingen und Donaueschingen. Auch die Züge der Linie BR 74 zwischen Pforzheim und Hochdorf sollen mit reduzierter Geschwindigkeit verkehren.

Zusätzlich sind die S-Bahn-Linien 1 und 10 in Südbaden teilweise betroffen. Zwischen Titisee und Neustadt wurde aufgrund der Wetterlage ein zusätzlicher Buspendelverkehr eingerichtet. Im Norden Deutschlands hat die Deutsche Bahn wegen des stürmischen Winterwetters den Fernverkehr bis mindestens zum Mittag eingestellt. Das kann sich auch auf den Bahnverkehr im Süden Deutschlands auswirken.

Die Deutsche Bahn rät: „Wenn möglich verschieben Sie nicht zwingend notwendige Reisen auf einen anderen Zeitraum.“ Reisende sollten sich unmittelbar vor der Abfahrt über ihre Verbindung auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator informieren. (nru mit dpa)