„Erschreckend“: Hund bricht in Eis ein – Bayerische Feuerwehr nach Einsatz fassungslos

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Die Feuerwehr war rechtzeitig vor Ort, um das Tier aus dem Weiher zu retten. Doch der Einsatz löste bei den Rettern Kopfschütteln aus.

Erlangen - „Diesmal war es ‚nur‘ ein Hund“. So beginnt die Feuerwehr Dechsendorf einen ihrer neuesten Beiträge auf Facebook. Die Retter berichten dort von einem Einsatz am 7. Januar.

Hund bricht in Dechsendorfer Weiher ein: Feuerwehr von Einsatz „nicht wirklich“ überrascht

„Die Alarmierung überraschte die ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr in Dechsendorf nicht wirklich. Seit Anfang der Frostperiode beobachten unter anderem die Feuerwehrler, mit welchem Leichtsinn Erwachsene und Kinder - trotz Verbotsschildern und Hinweisen in der Presse - (...), die trotz kalter Temperaturen immer noch zu dünne Eisdecke betreten.“ In diesem Fall habe es keinen der Freizeiteisgänger erwischt, stattdessen hatte sich ein Hund auf das Eis gewagt, um Enten zu jagen.

Gefrorene Wasseroberfläche
Ein Hund ist in Bayern in einen Weiher eingebrochen (Symbolbild). © IMAGO / CHROMORANGE

Das Eis konnte den rund sieben Kilo schweren Hund aber nicht tragen, das Tier brach ein. Die Feuerwehren aus Dechsendorf und Erlangen waren rechtzeitig vor Ort, um das durchnässte und frierende Tier aus dem Weiher zu holen. Der Vierbeiner wurde anschließend zum Tierarzt gebracht.

Bayerische Feuerwehr teilt nach Einsatz erschreckende Beobachtung

„Erschreckend: Trotz des massiven und weithin sichtbaren Feuerwehreinsatzes, unabhängig des Betretungsverbotes, meinten so manche Mitmenschen unbeeindruckt weiterhin dem eiskalten Sport auf dem Weiher zu frönen“, berichtet die Feuerwehr weiter.

„Schon erschreckend“: Menschen ignorieren Warnungen und Verbote

„Es ist schon erschreckend, dass kurz darauf wieder einzelne Eisläufer ihre Bahnen über den kompletten Weiher gezogen haben. Auch wenn der Dexi im Wesentlichen einen niedrigen Wasserstand hat… er hat auch seine Tücken. Passt auf euch auf und bringt keine Helfer unnötig in Gefahr“, kommentiert eine Frau den Beitrag. „Ich verstehe es nicht, dass man die Warnungen nicht ernst nimmt“, schreibt eine weitere. (Quelle: Facebook-Post Feuerwehr Dechsendorf) (kam)

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