Christoph Lechner bereitet sich in Laax auf die Olympischen Winterspiele vor

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Erfolgreicher Run: Beim Weltcup in Calgary hat sich Christoph Lechner mit Platz acht final für die Olympia-Teilnahme qualifiziert. © Snowboard Germany

Der Snowboarder Christoph Lechner vom SC Ostin hat sich für Olympia qualifiziert. In Laax trainiert er nun für den letzten Weltcup vor den Spielen und sein großes Ziel: das Olympia-Finale.

Ostin – Die Erleichterung bei Christoph Lechner ist groß. Am Wochenende hat er sich in Kanada für die Olympischen Winterspiele qualifiziert (wir berichteten). „Ich bin sehr erleichtert. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut klappt“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Qualifikation ist der Höhepunkt einer starken Saison des Snowboarders, der für den SC Ostin startet. Schon nach dem Saisonauftakt in China hatte er die Qualifikation mit einer Top-15-Platzierung halb in der Tasche. „Ich hatte dieses Jahr ein paar gute Läufe“, blickt Lechner zurück. Der Weltcup in China war so einer. „Das war zwar nicht 100 Prozent sauber, aber es war mit mein bestes Rennen.“

In Copper in den USA scheiterte er zwar an der Qualifikation (Platz 26), im kanadischen Calgary gab es dafür aber wieder die Wiedergutmachung mit Platz acht. Mit dieser Platzierung ist der 25-Jährige besonders zufrieden, immerhin hätte ihm schon eine weitere Top-16-Platzierung für die Olympia-Qualifikation gereicht. Der Moment, in dem er realisiert hatte, dass er die Qualifikation geschafft hat, sei „sehr besonders“ gewesen. „Ich habe vom Fahrerischen und vom Können schon damit gerechnet. Aber es war trotzdem eine riesige Erleichterung.“

Zeit zum Feiern und Entspannen nimmt sich der Halfpiper deshalb aber nicht. „Erstmal ist Wettkampf- und Trainingsmodus statt Partymodus angesagt.“ Bis zu den Spielen in Livigno will er voll fokussiert bleiben. Den Halfpipe-Weltcup in Aspen, USA, an diesem Wochenende setzt Lechner aber aus. Er ist bereits im schweizerischen Laax, wo er sich mit Trainer Johannes Höpfl, der selbst zweimal bei Olympia teilnahm, auf die Laax Open vom 15. bis 18. Januar und Olympia vorbereitet.

Vor Olympia freut sich Lechner aber erst einmal auf die Laax Open. „Das Nachtfinale ist immer ein Höhepunkt. Sie haben mitunter die beste Pipe.“ Den Weltcup sieht er als Test für Olympia. „Ich will hier einen neuen Run ausprobieren, aber auch nicht unnötig viel riskieren“, gibt er die Zielsetzung vor. Mit seiner Qualifikation ist der große Druck, eine Top-16-Platzierung zu erreichen, erst einmal abgefallen.

Nach dem Weltcup will sich Lechner in Laax weiter auf Olympia vorbereiten. Auf seinem Weg dahin begleitet ihn auch eine Video-Dokumentation, die Lechner in mehreren Folgen begleitet. In Livigno will er mit einem neuen Run überzeugen. „Wenn ich sauber und hoch bin, habe ich gute Chancen.“ Für Olympia hat er ein klares Ziel: „Das Finale wäre schön.“

sf