„Wird nicht revidiert!“: Kein Schneechaos-Schulausfall im Landkreis Ebersberg – Warnung an Bus-Schüler

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Ebersberg
  4. Ebersberg

„Wird nicht revidiert!“: Kein Schneechaos-Schulausfall im Landkreis Ebersberg – Warnung an Bus-Schüler

Kommentare

Schnee-Chaos auf Bayerns Straßen: In den kommenden Tagen droht gefährliche Glätte auch im Landkreis Ebersberg © dpa

Trotz winterlicher Bedingungen bleibt der Schulbetrieb bestehen. Buslinien könnten ausfallen. Eltern entscheiden bei schwierigen Bedingungen eigenverantwortlich.

Ebersberg – Trotz winterlicher Wetterlage findet der Unterricht im Landkreis Ebersberg am Freitag, 9. Januar, regulär in Präsenz statt. Nach den aktuellen Wetterprognosen sowie nach Rücksprache mit der Straßenmeisterei und den umliegenden Landkreisen sieht der Landkreis derzeit keine Veranlassung, den Präsenzbetrieb an den Schulen auszusetzen. Das teilt das Landratsamt am Donnerstagnachmittag um 17.34 Uhr offiziell mit.

Allerdings sei nicht auszuschließen, dass es im Laufe der Morgenstunden zu witterungsbedingten Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr kommen kann, heißt es aus dem Amt. Einzelne Buslinien oder Fahrten könnten demnach ausfallen. Eltern sowie Schülerinnen und Schüler werden gebeten, sich – soweit möglich – zusätzlich über die bekannten Informationskanäle der Verkehrsunternehmen zu informieren.

Lage kann lokal variieren: Eltern müssen eigenverantwortlich entscheiden

Wie der Landkreis weiter mitteilt, kann die Lage lokal stark variieren. Gerade wegen dieser voraussichtlich unterschiedlichen örtlichen Bedingungen erfolge keine generelle Absage des Präsenzunterrichts für den gesamten Landkreis. „Die Entscheidung zum Präsenzunterricht wird morgen früh nicht nochmals revidiert“, betont die Kreisverwaltung.

Diese Ansage dürfte als Lehre aus dem Jahr 2024 zu werten sein: Damals hatte das Landratsamt am 17. Januar erst nach 7 Uhr früh die Information über einen Schulausfall bekanntgegeben - als viele Busse und Schulkinder bereits auf dem Weg waren. Dies sorgte für Organisationschaos an den Schulen, massiven Ärger in Elternkreisen und überregionale Schlagzeilen. Landrat Robert Niedergesäß (CSU) entschuldigte sich für den Patzer und entschied, die Öffentlichkeit sei künftig bis spätestens am Vortag um 18 Uhr verbindlich über Schulausfälle zu informieren.

Für den morgigen Freitag betont das Landratsamt ergänzend: Sollte es in Einzelfällen aufgrund der Witterungs- oder Wegverhältnisse nicht möglich sein, den Schulweg sicher anzutreten, können Eltern ihre Kinder eigenverantwortlich vom Schulbesuch entschuldigen. In diesen Fällen ist die jeweilige Schule entsprechend zu informieren.

Abschließend bittet der Landkreis alle Verkehrsteilnehmenden um besondere Vorsicht und umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr.