Simon Berger führt die Liste an. Die Wählergruppe will mindestens zwei Sitze im Münsinger Gemeinderat erreichen.
Degerndorf – Simon Berger möchte noch einmal für die Wählergruppe „Einigkeit Degerndorf“ in den Gemeinderat. Seit 2020 vertritt er dort die Interessen des Dorfs. Markus Resenberger, der sechs Jahre lang neben ihm saß und in dieser Zeit wenig sagte, hört auf. Die Liste der Einigkeit für die Kommunalwahlen am 8. März wird angeführt von Berger, 43 Jahre alt, Unternehmer und Vater von vier Kindern. Er habe in der zu Ende gehenden Amtsperiode viele wichtige Projekte mit auf den Weg gebracht, die er gerne weiterhin begleiten würde, sagte der Spitzenkandidat. Dazu zählten die Umnutzung des Rathauses durch die Grundschule, der Bau eines neuen Kindergartens in Holzhausen und der Umbau des Gemeindesaals zu einer Kinderkrippe. Als Degerndorfer Thema griff Simon Berger den anstehenden Hochwasserschutz für den Dorfweiher heraus.
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Die Liste
1. Simon Berger, 2. Regina Holzer, 3. Benedikt Korntheuer, 4. Tanja Munzinger, 5. Andreas Darchinger, 6. Josef Holzer, 7. Matthias Holzapfel, 8. Michael Öttl, 9. Martina Blockinger, 10. Maximilian Holzer, 11. Ronny Buchhold, 12. Markus Reis, 13. Simon Bauer, 14. Georg Pischeltsrieder jun., 15. Stephan Henschelchen, 16. Peter Holzer jun., 17. Elisabeth Mehnert, 18. Florian Wild.
Dem amtierenden Gemeinderat folgt mit Regina Holzer eine Frau. Die junge Mutter hat sich bereits bei der Gestaltung des Spielplatzes am Vereinsheim ehrenamtlich engagiert. Aktuell gehört sie der Planungsgruppe zur Aufwertung des Dorfplatzes an. „Ich möchte, dass einheimische Familien am Ort bleiben können. Deshalb liegt mir eine gesunde bauliche Entwicklung am Herzen“, sagte sie bei ihrer Vorstellung. Ebenfalls Ambitionen im Rat mitzumischen, haben Benedikt Korntheuer, Landwirt aus Bolzwang (Platz drei), und Tanja Munzinger (Platz vier). Die ehemalige Jugendbeauftragte der Gemeinde möchte Jugendliche stärker einbinden ins kommunale Geschehen.
Die übrigen Kandidaten erklärten fast alle, nur als „Lückenfüller“ anzutreten. Ihre Ideen sollen trotzdem in das Wahlprogramm der „Einigkeit Degerndorf“ einfließen. Dazu ermunterte Berger alle 16 Bewerber und die zwei Ersatzbewerber. Diese hatten zuvor eine bessere Breitbandversorgung, beziehungsweise eine Versorgung per Mobilfunk, die Unterstützung der Vereine und „einen Hochwasserschutz, der nicht komplett ausufert“ (Andreas Darchinger), als ihre Anliegen genannt.
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Ziel sind für Simon Berger wieder mindestens zwei Sitze. In dem rund 600 Einwohner zählenden Ortsteil ist man stolz darauf, auch diesmal wieder eine Liste mit 16 Kandidatinnen und Kandidaten, darunter viele junge Leute, ohne Mehrfachnennungen zustande gebracht zu haben. Die „Einigkeit“ ist seit 1978, dem Jahr der Gebietsreform, im Münsinger Gemeinderat vertreten. Von Tanja Lühr