Der Arbeitsmarkt im Landkreis Miesbach zeigt sich zum Jahresende robust. Im Dezember waren 1663 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote stieg nur leicht auf 2,9 Prozent. Nach Einschätzung der Arbeitsagentur halten viele Betriebe ihr Personal trotz saisonaler Effekte über den Winter hinweg.
Landkreis – Der Arbeitsmarkt im Landkreis Miesbach hat sich zum Jahresende insgesamt stabil gezeigt. 1663 Menschen waren im Dezember arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 2,9 Prozent und damit leicht über dem Vormonat (2,8 Prozent), aber auf dem Niveau des Dezembers 2024.
Bei der Arbeitsagentur in Holzkirchen waren 1082 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 60 mehr als im November. Beim Jobcenter des Landkreises, das als zugelassener kommunaler Träger für die Betreuung der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zuständig ist, waren 581 Menschen arbeitslos gemeldet, 22 weniger als im Vormonat. Zur Entwicklung sagt Michael Preisendanz, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Rosenheim, laut Pressemeldung: „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Dezember so gering ausgefallen wie noch nie.“ Das zeige, dass viele Betriebe ihr Personal über den Winter halten.
Nach Angaben der Agentur wirkten sich zuletzt vor allem saisonale Faktoren aus. In witterungsabhängigen Bereichen wie Gartenbau sowie Hoch-, Tief- und Innenausbau wurden Beschäftigte vorübergehend freigestellt. Gleichzeitig fanden in den Bereichen Lebensmittelherstellung und -verarbeitung, Informatik sowie Gesundheit und Pflege zahlreiche Menschen eine neue Beschäftigung.
Im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Rosenheim, zu dem auch der Landkreis Miesbach gehört, waren im Dezember 9852 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 41 Personen mehr als im Vormonat und 169 mehr als im Dezember 2024. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 3,1 Prozent.