Bayern steckt tief im Winter. In den kommenden Tagen dürfte es aber nochmal mehr Schnee geben. Und die Temperaturen fallen noch weiter.
München – Bayern stehen winterlich turbulente Tage bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt zum Donnerstag, 8. Januar: „Im Laufe des Donnerstags nähert sich von Westen dann die Warmfront eines sich rasch intensivierenden Sturmtiefs an.“ Diese bringt teils strengen Frost mit sich. Dazu gibt es Schnee, Glätte und Gefahren.
Gefahr durch „gefrierenden Regen“: Auch neuer Schneefall sorgt für Glätte in Bayern
Bereits in der Nacht und bis in den Donnerstagvormittag hinein gibt es in Bayern „verbreitet Glätte durch Schnee“. Gebietsweise gibt es den Meteorologen zufolge „bis 3, im Oberallgäu um 5 cm Neuschnee“. Auch im weiteren Verlauf des Donnerstags könne es Glätte durch Schneefall geben. Daher warnt der DWD auch in seiner Warnkarte für ganz Bayern mit Stufe eins bis zwei vor Glätte und Frost – alle Warnungen gibt es hier im Überblick:
Gefährlich wird es dann auch in der Nacht zum Freitag, 9. Januar. Zunächst gibt es sich von Südwesten her ausbreitende Niederschläge, schreiben die Meteorologen. „Im Norden und Osten Bayerns längere Zeit Schneefall mit Glätte, sonst zunehmend Übergang in Regen“, heißt es weiter. Die Gefahr: „Dabei vereinzelt, von den Alpen über das Vorland bis nach Niederbayern öfters Glatteis durch gefrierenden Regen!“
Winter-Knall in Bayern: Schnee übers Wochenende – und heftige Minustemperaturen
Am Freitag, 9. Januar, wird es dann tagsüber zunächst etwas milder, die Niederschläge kommen vermehrt als Regen herunter. Die Höchsttemperaturen liegen bei ein bis acht Grad. Ab dem Abend gibt es dann aber wieder durch gleichzeitig sinkende Temperaturen Schnee. „In der Nacht zum Samstag bis in tiefere Lagen wieder zunehmend Übergang in Schnee oder Schneeregen mit Glätte“, warnen die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst.
Zwischen Samstag, 10. Januar, und Sonntag, 11. Januar, gibt es dann durchweg Schneefall in Bayern, auch in den tiefen Lagen. In den höheren Lagen kann dieser laut DWD kräftiger ausfallen, im höhergelegenen Alpenvorland sind sogar „Schneeverwehungen wahrscheinlich“, warnen die Experten. Die Zehn-Tage-Grafik des Deutschen Wetterdienstes zeigt zudem, dass die Meteorologen in der gesamten kommenden Woche mit Niederschlägen und Schnee rechnen. Die Temperaturen pendeln dabei teilweise um die minus zehn Grad. (Quelle: DWD), (fhz)