In der russischen Region Belgorod ist ein Öllager in Brand geraten. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, erklärte, dass das Lager in der Stadt Stary Oskol in der Nacht zum Mittwoch von ukrainischen Drohnen angegriffen worden sei.
Laut dem „Kyiv Independent“ hätten Anwohner bereits am Abend des 6. Januar ein Feuer außerhalb der Stadt gemeldet und behauptet, dass das Öllager brenne. Auf Telegram-Kanälen kursieren Fotos und Videos, die das Ausmaß des Feuers zeigen sollen.
Mehrere Tanks betroffen
Gladkow bestätigte später, dass eine Drohne das Lager getroffen habe. „Durch die Detonation sind mehrere Tanks auf dem Gelände in Brand geraten“, sagte er dem Bericht zufolge. Feuerwehrkräfte seien im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Es gebe keine Berichte über Verletzte, fügte der Gouverneur hinzu. Diese Angaben bislang nicht unabhängig überprüft werden.
Belgorod als Ziel ukrainischer Angriffe
Die Region Belgorod liegt an der Grenze zur Ukraine und wird häufig von ukrainischen Angriffen auf militärische und industrielle Ziele getroffen. Das Öllager in Stary Oskol war bereits früher Ziel solcher Angriffe. Die Ukraine greift immer wieder russische Ölinfrastruktur an, da diese Moskaus Streitkräfte versorgt und den Krieg mitfinanziert.
Bedeutung der Region
Belgorod dient Russland auch als Ausgangspunkt für Angriffe auf die Ukraine. Die Nähe zu den ukrainischen Regionen Sumy, Charkiw und Luhansk macht die Region strategisch wichtig für beide Seiten. Solche Angriffe sind Teil der ukrainischen Strategie, Russlands Kriegsmaschinerie zu schwächen.