Attraktive Nullnummer zwischen Moosburg und Pegnitz: Erst im Penaltyschießen gab es Tore zu sehen

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Voller Einsatz war gefragt, wenn die Moosburger (grün) ihren Kasten gegen die Pegnitzer Angriffe verteidigten. © Hölzl

In einem denkwürdigen Spiel sicherte sich der EV Moosburg gegen Pegnitz spät zwei Punkte. 65 Minuten lange wollte überhaupt kein Tor fallen.

Moosburg – Der Fußballfan ist es gewohnt, immer mal wieder ein 0:0 zu sehen. Beim Eishockey kommen 60 torlose Minuten eher im Rhythmus von Schaltjahren vor. Am Dienstag hatten sich der EV Moosburg und der EV Pegnitz in 65 hoch attraktiven Minuten (inklusive Verlängerung) ohne Treffer duelliert – bis die Gastgeber im Penaltyschießen noch mit 1:0 (0:0, 0:0, 0:0; 0:0, 1:0) gewannen.

Wenn die Moosburger gegen die Topteams der Liga spielen, dann bringen sie meistens ihre besten Leistungen. Das war schon beim Sieg in Pegnitz (7:4) so. Und auch im dritten Aufeinandertreffen der beiden Clubs agierten die Dreirosenstädter voll auf Augenhöhe. Mit den beiden Tschechen Roman Navarra und Ales Furch verfügen die fränkischen Ice-Dogs zwar über die vielleicht besten Kontingentspieler der Liga, die Hausherren ließen sie aber erneut nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich im Mitteldrittel brauchte der EVM eine gute Portion Glück, die Null zu halten – woran allerdings auch der überragende Keeper Thomas Hingel seinen Anteil hatte.

EVM hätte in den ersten 20 Minuten eigentlich treffen müssen

Moosburg hatte vor allem in den ersten 20 Minuten eine Reihe gefährlicher Abschlüsse. „Da hätten wir eigentlich ein Tor machen müssen“, sagte Trainer Markus Knallinger. Er war „richtig stolz“ auf die Leistung seiner Jungs, die sehr diszipliniert agiert hätten.

Nach dem starken ersten Drittel kam allerdings wieder eine Phase, in der Einzelne den Matchplan beiseite legten. Knallinger: „Wenn es zu gut läuft, dann haben bei uns gewisse Spieler neue Ideen. Nur wissen dann halt die anderen vier Mitspieler auf dem Eis nichts davon.“ Genau deshalb tue man sich gegen schwächere Teams immer wieder schwer.

Adam Strakos verwandelte den letzten Penalty

Letztlich fielen weiterhin keine Tore. Auch in der Overtime nicht. Erst im Penaltyschießen durfte gejubelt werden: Nachdem Kevin Aigner (EVM) und Roman Navarra (EVP) ihre Alleingänge spektakulär verwandelt hatten, sicherte Adam Strakos mit seinem Treffer den Gastgebern den Erfolg. Mit diesen zwei Punkten haben die Moosburger einen weiteren Schritt in Richtung Playoffplatz fünf gemacht.

Dem letzten Viertel der Punktrunde gibt EVM-Trainer Markus Knallinger übrigens eine besondere Bedeutung: „Man muss sich da schon in eine Playoff-Verfassung spielen. Nur ganz wenige Mannschaften schaffen es nämlich, direkt zu den Playoffs den Schalter umzulegen.“

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