Rund 60 Fans begleiten das Team im Trainingslager in Belek. Trainer Kauczinski erinnert sich an ein schmerzhaftes Erlebnis an gleicher Stelle.
In Belek wird es jeden Tag sonniger – und voller. Rund 60 Fans des TSV 1860 München begleiten inzwischen ein Team, das ankommt: auf dem Platz bissig, daneben bemerkenswert harmonisch.
Am Dienstag, Tag vier, gab es ein Zuckerl für den mitgereisten Anhang. Erst eine lockere Einheit, bei der viel gelacht wurde – danach die obligatorische Fotosession, Plausch mit den Spielern inklusive. Die Profis freuten sich auf den ersten Nachmittag zur freien Verfügung. Jeder nutzte ihn auf seine Weise.
Erneut in Belek: 1860-Trainer Kauczisnki verletzte sich im Türkei-Trainingslager 2013 schwer
Thomas Dähne schwang mit Kevin Volland den Golfschläger, ein Grüppchen steuerte Antalya an, Präsident Gernot Mang, der heute abreist, forderte den Tennistrainer des Robinson-Clubs heraus. Und der Trainer? Markus Kauczinski, Fußballer durch und durch, scoutete Testspielgegner FC Winterthur. Am Freitag messen sich die Löwen mit dem Schweizer Erstligisten, gestern war Zweitligist Magdeburg dran. Der deutsche Zweitligist siegte dank eines späten Treffers mit 2:1.
Beiläufig erzählte Kauczinski, dass er 2013 schon mal in Belek war, damals mit dem KSC. Für ihn endete der Türkei-Trip schmerzhaft: Riss der Achillessehne bei einem Kick mit Fans. Kauczinski musste damals abreisen und ließ sich von einem gewissen Argirios Giannikis vertreten. Ein Happy End gab es dennoch. Fünf Monate später feierte der KSC den Aufstieg in die 2. Liga. Vielleicht ein Omen.
Am heutigen Mittwoch startete 1860 mit einer Spielform ins Training. Die Mannschaft wurde in vier Teams aufgeteilt. Nicht mit dabei: Jesper Verlaat. Der 1860-Kapitän musste das Training abbrechen. Er habe „bei einer der ersten Übungen ‚etwas gespürt‘ und daher die Einheit sicherheitshalber vorzeitig beendet“, teilten die Löwen mit. (ulk/btfm)