Verschiedenen Medienberichten zufolge droht dem US-Schauspieler Mickey Rourke der Verlust seines Hauses in Los Angeles, da er seine Miete nicht bezahlt habe. Zudem wurden vor kurzem schockierende Bilder von ihm veröffentlicht. Um eine Zwangsräumung zu verhindern, haben mutmaßlich Freunde von ihm eine Spendenkampagne auf GoFundMe gestartet. In dem Aufruf ist von einer "sehr schwierigen und dringenden Situation" die Rede. Das Ziel sei, Rourke "Stabilität und innere Ruhe" zu verschaffen. Laut der Plattform wurden bereits mehr als 97.000 US-Dollar gesammelt.
Rourke distanziert sich von Spendenaufruf
Rourke selbst reagiert jedoch empört. In einem Instagram-Video distanziert sich der 73-Jährige klar von der Aktion und greift zu drastischen Worten: "Jemand hat eine Art Stiftung oder Fonds für mich eingerichtet, damit ich Geld spenden kann, wie bei einer Wohltätigkeitsorganisation. Und das bin ich nicht, ok? Wenn ich Geld bräuchte, ich würde nicht um verdammte Wohltätigkeit bitten." Er wisse nicht, wer die Kampagne ins Leben gerufen habe, und bezeichnet sie als "wirklich peinlich". Sollten Fans bereits gespendet haben, fordert er sie auf, ihr Geld zurückzufordern.
"Ich habe zu viel Stolz"
Der Schauspieler räumt finanzielle Schwierigkeiten ein, betont jedoch, dass er Hilfe ausschließlich im privaten Umfeld angenommen habe. "Ich habe mir Geld von einem wirklich guten Freund von mir geliehen", sagt Rourke. Die Pandemie und der Autorenstreik hätten seine Einnahmen stark beeinträchtigt. Zugleich schildert er gravierende Mängel an seinem Mietobjekt und kündigt rechtliche Schritte an.
"Ich bin sehr dankbar für das, was ich habe. Ich habe ein Dach über dem Kopf. Ich habe Essen. Hier, schau mal, ich habe Bananen. Alles ist in Ordnung. Bitte hol dir einfach dein Geld zurück, ich brauche das Geld von niemandem und würde so etwas nicht tun. Ich habe zu viel Stolz. Das ist einfach nicht mein Stil. In Ordnung. Vielen Dank, dass du dir das angehört hast", stellt Rourke klar.