In Bayern wird es nicht nur nachts frostig kalt. Der Deutsche Wetterdienst warnt im ganzen Freistaat vor Frost, viele Regionen trifft es besonders heftig.
München – Der Dienstag beginnt in Bayern mit klirrender Kälte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für alle Kreise und Städte Bayerns Warnungen herausgegeben. Ein Überblick.
DWD warnt für ganz Bayern vor Frost: Viele Kreise trifft es besonders stark
Bis auf den Nordwesten Bayerns, der auf der Warnkarte gelb eingefärbt ist, leuchtet alles orangefarben auf. Hier gilt eine amtliche Warnung vor strengem Frost. Betroffen sind Landkreise von Kulmbach über Bayreuth, Deggendorf und Dillingen bis nach München, Altötting und Freyung-Grafenau. Die Warnung gilt seit Montagabend (5. Januar) bis zum Dienstagvormittag um elf Uhr.
„Es tritt strenger Frost zwischen -9 °C und -12 °C auf. Vor allem bei Aufklaren über Schnee sinken die Temperaturen auf Werte bis -14 °C“, berichtet der DWD am Beispiel von München und weist auch auf mögliche Gefahren und Handlungsempfehlungen hin: „Gefahr durch: mögliche erhebliche Frostschäden; Unterkühlung bei längerem Aufenthalt im Freien; einfrierende Wasserleitungen. Handlungsempfehlungen: Frostschutzmaßnahmen ergreifen, z.B. Pflanzen abdecken oder Wasser aus Außenleitungen ablassen; längere Aufenthalte im Freien vermeiden.“
Nach elf Uhr gilt – wie im Nordwesten Bayerns – noch bis zum Abend eine Warnung vor Frost (gelb eingefärbt).
Wettervorhersage für Bayern: Bis zu minus 17 Grad möglich
Ansonsten gibt es im Tagesverlauf von den Alpen über das Vorland bis zum Oberpfälzer und Bayerischen Wald längere sonnige Abschnitte. In der Nordwesthälfte des Freistaats bleibt es dagegen meist stark bewölkt. Geringer Schneefall ist örtlich möglich. Verbreitet gibt es Dauerfrost zwischen minus sieben und minus einem Grad. In der Nacht zum Mittwoch betragen die Tiefstwerte minus sechs bis minus 13, an den Alpen sind örtlich sogar bis zu minus 17 Grad möglich. (Quelle: DWD) (kam)