Freie Wähler nominieren Kandidaten: „Das Beste kommt zum Schluss“

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Kandidieren für den Gemeinderat: (vorne v. li.) Klaus Stelzer, Franz Meyer, Matthias Waldhauser, Sonja Walser, Franziska Mayer, Julia Majores, (hinten v. li.) Josef Günthner, Michael Fiechtner, Siegfried Rest und Wolf-Rüdiger Strichow. © FWG

Die Freien Wähler in Königsdorf stellen ihre Liste für die Kommunalwahlen auf. Die Kandidaten wollen neue Akzente im Gemeinderat setzen.

Königsdorf - Nach der CSU, der Unabhängigen Bürgerliste und den Grünen haben kurz vor dem Jahreswechsel nun auch die Freien Wähler (FW) ihre Kandidaten für den Königsdorfer Gemeinderat nominiert. In der Aufstellungsversammlung im Restaurant am Bibisee gab sich FW-Ortsvorsitzender Josef Günthner selbstbewusst: „Das Beste kommt zum Schluss“, versicherte er.

Die Kandidaten

1. Josef Günthner, 2. Franziska Mayer, 3. Franz Meyer, 4. Julia Majores, 5. Matthias Waldhauser, 6. Wolf-Rüdiger Strichow, 7. Sonja Walser, 8. Michael Fiechtner, 9. Isabella Vogl, 10. Andreas Gehl, 11. Stefanie Hatzl, 12. Erwin Niedermeier, 13. Klaus Stelzer, 14. Thomas Krenn, 15. Herbert Krenn, 16. Josef Walser. Ersatzkandidat: Siegfried Rest.

Günthner führt die Liste an und kandidiert ebenso wie Isabella Vogl erneut für den Gemeinderat. Markus Orterer dagegen tritt nicht mehr an. Das bisherige Gremiumsmitglied Siegfried Rest ließ sich lediglich als Ersatzkandidat aufstellen. „Wir haben einige junge und engagierte Leute dabei“, zeigte sich Günthner optimistisch.

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FWG-Kandidaten wollen neue Akzente setzen

Zu den chancenreichsten Anwärterinnen zählt die 36-jährige Franziska Mayer aus Osterhofen. Die gelernte Bankkauffrau engagiert sich unter anderem im Elternbeirat der Schule und möchte sich für „gute Rahmenbedingungen in der Ortschaft“ engagieren. Als Ansprechpartner für junge Leute sieht sich Franz Meyer. Der 34-jährige Biotechniker arbeitet beim Penzberger Pharmakonzern Roche als Teamleiter und ist im Dorf vor allem als langjähriges Mitglied des TSV Königsdorf bekannt. Neue Wege will Julia Majores beschreiten. Die in der katholischen Stadtkirche Geretsried angestellte Pastoralreferentin hat sich sogar die „Autarkie von Königsdorf“ auf die Fahnen geschrieben. Matthias Waldhauser nannte die moderate Nachverdichtung des Dorfes als wichtigste Herausforderung. „Wir sollten nicht im Außenbereich alles zupflastern“, forderte er. Listensiebte Sonja Walser richtet ihren Fokus auf eine Verstärkung der Bürgerbeteiligung und die Verbesserung der Pflegesituation.

Die von den Kandidaten genannten Themenschwerpunkte gehören auch zum FW-Wahlprogramm, das laut Günthner in den kommenden Wochen noch weiter ausgearbeitet wird. Zudem führte er die Weiterentwicklung des Schul- und Kindergartenstandorts an. Der Listenführer bedauerte, dass sieben der 16 Gemeinderatskandidaten nicht zur Aufstellungsversammlung kommen konnten. Wer die Kandidaten kennenlernen will, hat dazu am Mittwoch, 11. Februar, ab 19 Uhr im Gasthof Hofherr die Gelegenheit. Zu diesem Abend wird auch FW-Landratskandidat Ludwig Schmid erwartet.

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