35 Sternsinger aus Geretsried ziehen von Haus zu Haus. Sie sammeln für Projekte, die Kindern den Schulbesuch ermöglichen sollen.
Sie sind wieder unterwegs: die Heiligen Drei Könige. Den Anfang machten in Geretsried Kaspar, Melchior und Balthasar mit einem Besuch bei Zweiter Bürgermeisterin Sonja Frank im Geretsrieder Rathaus. Die diesjährige Sammlung steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Sammlung folgt einem guten Zweck: „Wir sammeln für Projekte, die Kindern einen Schulbesuch ermöglichen“, erklärt Pastoralreferentin Julia Majores.
Start war für die 35 Kinder und ihre Begleiter aus den Kirchen Heilige Familie und Maria Hilf die Stadtverwaltung. „An den Heiligen Drei Königen sollten wir uns ein Beispiel nehmen“, so Frank, „denn sie tun, was sie können, um den Schwächsten zu stärken.“ Diese Botschaft würden die Kinder auch in Geretsried von Haus zu Haus tragen, indem sie ihre Lieder vortragen und den Segen bringen.
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Kurz bevor sich die Kinder auf den Weg machten, malte Claudia Heina noch das traditionelle C+M+B an die Rathaustüre. Ihre erste Station absolvierten sie noch gemeinsam als Gruppe auf dem Karl-Lederer-Platz. Schon als Manfred Waltl auf der Gitarre die ersten Akkorde zu dem Lied „Im Namen des Vaters sind wir hier“ anstimmte, umringten Passanten und Besucher des nahe gelegenen Cafés die kleinen Sänger. Ihren Abschluss findet die Aktion wie schon im Vorjahr mit einer gemeinsamen Segens-Bitte am Dienstag, 6. Januar, um 9.30 Uhr am Johannisplatz.