Ganzer Stadtteil weggerissen: Video zeigt Erdrutsch in Italien – Häuser bröckeln, Autos fallen

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Ein Erdrutsch verschlingt die Stadt. Durch das italienische Niscemi klafft ein kilometerlanger Graben. Ein Video zeigt, wie der Boden wegbricht.

Niscemi – Eine Stadt erlebt eine gewaltige Katastrophe. Dem sizilianischen Ort Niscemi bricht der Boden wortwörtlich unter den Füßen weg. Nach Unwettern in Italien hatten Erdrutsche die 25.000-Einwohner-Gemeinde getroffen, seit Sonntag (25. Januar) werden es immer mehr.

Gewaltiger Erdrutsch in Niscemi: Der Boden bröckelt einfach unter der italienischen Stadt weg. © Screenshot/X/Facebook

Vier Kilometer lang und bis zu 55 Meter tief hat sich ein Graben in die Stadt gerissen. Rund 1500 Menschen wurden bereits evakuiert, der Zivilschutz geht davon aus, dass alle Häuser in der Roten Zone einstürzen werden. Drohnenaufnahmen zeigen das Ausmaß des gewaltigen Erdrutsches.

Video zeigt Erdrutsch in Niscemi: Graben klafft durch Stadt in Italien

Nun kursiert auch ein Video, dass einen der katastrophalen Momente zeigt, die die Lage in Niscemi immer bedrohlicher machen. Erde bricht unter Häusern und Autos weg, Trümmer prasseln in die von vorherigen Erdrutschen geschaffene Tiefe. Unten liegen bereits Geröll und Fahrzeuge.

„Die Front dehnt sich aus“, sagt Geologe Giuseppe Caruso dem Corriere della Sera. Das sei aktuell das besorgniserregendste Phänomen. Grundsätzlich befindet sich die sizilianische Stadt in einem gefährdeten Gebiet. Niscemi ist praktisch von der Außenwelt abgeschnitten, zwei von vier Zufahrtsstraßen sind nicht mehr befahrbar.

Zyklon Harry traf Urlaubsregionen in Italien schwer

Ob der Erdrutsch unmittelbar von Unwettern ausgelöst wurde, ist nicht klar. Fest steht, dass Sizilien, Sardinien und Kalabrien von Zyklon Harry zuletzt schwer getroffen wurden. Der Wintersturm richtet in Urlaubsorten verheerende Schäden an, finanziell geht der Verlust laut Regionalregierung in die Milliarden. Am Mittwoch reagierte die italienische Regierung nach einer kurzen Kabinettssitzung auch national und rief den Notstand aus. Das macht 100 Millionen Euro für sofortige Hilfsmaßnahmen bereit – viel davon wird höchstwahrscheinlich dem vom gewaltigen Erdrutsch betroffenen Niscemi zugute kommen. (Verwendete Quellen: Facebook, X, Corriere della Sera) (moe)

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