Dramatischer Unfall in Österreich. Ein 14-Jähriger kommt beim Skifahren von der Piste ab und prallt gegen einen Felsen. Er erliegt seinen Verletzungen.
Ebensee – In Oberösterreich hat sich ein folgenschwerer Unfall ereignet. Beim Skifahren im Wintersportgebiet Feuerkogel kam ein 14-jähriger Tscheche von der Piste ab und prallte daraufhin gegen einen Felsen. Dabei wurde der Teenager tödlich verletzt, wie die Polizei berichtet.
Der Junge sei im freien Gelände gegen den Felsen gestürzt und habe schwere Verletzungen erlitten, heißt es. Ein zufällig vorbeikommender Seilbahn-Mitarbeiter eilte zur Unfallstelle und alarmierte die Rettungskräfte. Nach Angaben der Polizei wurde sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, doch der Jugendliche verstarb neben der Piste.
Helm zerbrich bei Aufprall mit Felsen, Junge (14) stirbt beim Skifahren
Wie ein Kommandant der Alpinpolizei dem Sender ORF berichtete, war der Aufprall so heftig, dass der Helm des Jungen brach. Warum der Skifahrer von der Piste abkam, ist laut der Polizei noch unklar. Der 14-Jährige war zusammen mit seinem Vater Teil einer 20-köpfigen Gruppe aus Tschechien, die ins Skigebiet am Feuerkogel gereist war. Sie befuhren die Piste „Gruber Familie“. Die Strecke ist vom Schwierigkeitsgrad als leicht (blau) eingestuft, berichtet das österreichische Medium Krone.
Erst am zurückliegenden Januar-Wochenende (24./25. Januar) waren zwei Wintersportler in Österreich und in der Schweiz durch Zusammenstöße auf Skipisten gestorben. In Österreich kommen pro Saison durchschnittlich 28 Wintersportler auf Pisten oder gesicherten Tiefschneehängen ums Leben. Ein erheblicher Teil stirbt jedoch nicht durch Unfälle, sondern wegen Herz-Kreislauf-Versagens, wie das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit erhoben hat. (Quellen: dpa, Landespolizeidirektion Oberösterreich, Krone, ORF, Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit) (han)