Das ist eines der schönsten Winter-Ausflugsziele in Deutschland

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Eine Region in Baden-Württemberg zählt zu den schönsten deutschen Ausflugszielen im Winter. Sie hat auch in der kalten Jahreszeit viel zu bieten.

Stuttgart
– Hier zeigt sich Baden-Württemberg im Winter von einer seiner besten Seiten: Eine Gegend, die mit weißen Gipfeln und einem spiegelglatten See lockt, punktet mit vielen charmanten Ausflugszielen. Egal, ob Natur oder Kultur, Wellness oder Sport, hier ist für jeden etwas dabei. Kürzlich hat unsere Redaktion Meersburg als einen der besten dortigen Orte für die kalte Saison vorgestellt. Hier präsentieren wir Ihnen sieben weitere Erlebnismöglichkeiten, die den Winter dort besonders reizvoll machen.

1. Mit der Seilbahn auf den Säntis

Gemeint ist natürlich die Region rund um den Bodensee. Als höchster Berg thront dort der Säntis auf 2.502 Metern, bietet also eine grandiose Aussicht über die gesamte Alpenregion. Die Seilbahn startet in Schwägalp und bewältigt den Aufstieg in etwa zehn Minuten. Die Bahn fährt täglich.

So einen atemberaubenden Blick genießen die Gäste in der Seilbahn, wenn diese sich den Säntis hinaufarbeitet.
So einen atemberaubenden Blick genießen die Gäste in der Seilbahn, wenn diese sich den Säntis hinaufarbeitet. © Imago/Future Image/Robert Schmiegelt

Auf dem Säntis angekommen, eröffnet sich bei klarer Sicht ein 360-Grad-Blick über sechs Länder: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Italien. Der eisige Gipfelwind lässt die Wangen kribbeln, doch der Ausblick entschädigt für jede Kälte: Tief unten liegen verschneite Täler als weißer Teppich da, durchzogen von dunklen Nadelwäldern. In der Ferne glänzt der eingefrorene Bodensee wie ein Spiegel. Restaurants laden zum Genießen und Ausruhen ein, während Schnee und Wind vor den großen Fenstern toben.

2. Spaß beim Schlittschuhlaufen

Indes versprechen unten im Tal sportliche Aktivitäten Spaß auf festem Boden. Das Pfullendorfer Eiszelt verwandelt 500 Quadratmeter – das ist mehr Platz, als ein Standard-Basketballfeld bietet – in eine Winterwelt unter schützendem Dach. Hier können Besucher noch bis 1. Februar 2026 – danach ist Sommerpause – täglich ihre Runden auf dem Eis ziehen.

Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, leiht sie sich vor Ort aus. Kribbeln die Finger vor Kälte, lockt die kleine Gastronomie am Rand mit heißen Getränken und leckeren Snacks.

3. Wandern ist auf verschneiten Wegen genauso schön

Neben weiteren Eisbahnen ziehen auch verschneite Wanderwege wie der Bodensee-Rundwanderweg Aktive an. Die Pfade führen durch stille Weinberge, Streuobstwiesen oder Wälder, wo nur das Knirschen der Schuhe im Pulverschnee zu hören ist. Atemwolken steigen auf, während der Blick auf den Bodensee fällt, dessen Ufer von einer dünnen Eisschicht gesäumt sind.

Winterstimmung am Konstanzer Hafen, wo der Rundwanderweg vorbeiführt.
Winterstimmung am Konstanzer Hafen, wo der Rundwanderweg vorbeiführt. © Imago/bodenseebilder.de

4. Aus der Kälte ins warme Wasser mit Heilkraft

Bei Kälte locken die großen Thermen am deutschen Bodenseeufer, darunter die Bodensee-Therme Überlingen am Überlinger See. Im Innenbereich der Anlage können Besucher wählen zwischen einem Sport-Becken, dem Kneipp-Becken, einem Dampfbad, dem Whirlpool mit Hydromassage und einem Highlight: Kaskadenbecken, in denen Unterwassermusik und Lichteffekte die Schwimmer aus dem Alltag holen.

Die Bodensee-Therme Konstanz hingegen liegt direkt am Ufer des Bodensees, traumhafter Blick über das Alpenpanorama mit Schneehäubchen inklusive. Mineralsalzhaltiges Thermalwasser entspannt die Muskeln, fördert die Durchblutung und somit die Beweglichkeit. Die Therme punktet außer mit Warmwasserbecken und weitläufiger Sauna-Anlage plus Ruheraum auch mit einem neuen Salzraum: Hier genießen die Gäste den wohltuenden bis gesundheitsfördernden Effekt von Steinsalz. Im Wellnessbereich bieten Masseure und Kosmetiker ihren Service an.

5. Kulturelle Entdeckungen bei schlechtem Wetter

Besondere Museen der Region bieten an eisigen Tagen ebenfalls eine kuschelig-warme Zuflucht. So erzählt das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen die Geschichte der Luftschifffahrt bis zum heutigen Tag. Besucher können zum Beispiel auch einen Blick in die Kabinen eines echten Zeppelins werfen.

Indes beherbergt das älteste archäologische Freilichtmuseum Deutschlands, das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Nachbildungen von 23 Pfahlbauten. Sie stellen das Leben in der Jungsteinzeit und Bronzezeit vor bis zu 6.000 Jahren realitätsnah dar.

Archäologisches Freilichtmuseum: In Uhldingen-Mühlhofen kann man die Rekonstruktionen von 23 Pfahlbauten bestaunen.
Archäologisches Freilichtmuseum: In Uhldingen-Mühlhofen kann man die Rekonstruktionen von steinzeitlichen Pfahlbauten bestaunen. © Imago/Imagebroker/Arnulf Hettrich

Nur vierzig Kilometer vom Bodensee entfernt lädt das Technorama in Winterthur zu wissenschaftlichen Experimenten ein. Das einzige Science Center der Schweiz verwandelt Naturgesetze in einmalige und greifbare Erlebnisse. Denn hier ist Anfassen nicht nur nicht verboten, sondern ausdrücklich erwünscht. Ab fünf Jahren darf man selber Hebel ziehen, Knöpfe drücken und dadurch spannende Phänomene auslösen. Schon mal durch den Raum geschwebt? Eine Windmaschine mit Orkanstärke erlebt? Das und vieles mehr gibt es hier – viel Spaß!

6. Erlebnis winterliche Schifffahrt

Den Bodensee kann man auch von Bord aus erleben: Aktuell und noch bis März 2026 verkehren die Schiffe mit reduziertem Fahrplan, schaukeln dafür aber an einem Winterwunderland vorbei: Durch die beschlagenen Scheiben der beheizten Schiffssalons beobachten die Passagiere bei dampfenden Glühweinbechern vorbeiziehende, weiß gepuderte Ufer und Bäume sowie Alpen, deren Gipfel im Sonnenuntergang rötlich-orange glühen.

7. Diese Insel grünt auch im tiefsten Februar

Im Winter liegt über der Insel Mainau ein ganz eigener Zauber; hier der mit Schnee bedeckte Schlossgarten.
Im Winter liegt über der Insel Mainau ein ganz eigener Zauber; hier der mit Schnee bedeckte Schlossgarten. © Imago/bodenseebilder.de

Katamarane fahren auch die Insel Mainau an, eine der schönsten Inseln im Bodensee. Auch jetzt im Winter verzaubert die Blumeninsel ihre Gäste noch mit immergrünen Gewächsen oder dem tropisch warmen Schmetterlingshaus, dem zweitgrößten Deutschlands. Dessen imposante Bewohner – darunter Nachtfalter von bis zu dreißig Zentimetern Flügelspannweite – lassen sich manchmal sogar vertrauensvoll auf den Besuchern nieder.

Wenn Schmetterlinge im Tropenhaus mit dem Schnee draußen um die Wette tanzen – dann führt der Bodensee ein Kapitel seines Wintermärchens auf. Viel Spaß beim Erkunden dieser frostigen Bilderbuchlandschaft!

(Quelle: Eigene Recherche, www.bodensee.de, www.kurz-mal-weg.de.)

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