SC Freising will mit Sieg in Mühldorf einen großen Schritt zum Klassenerhalt machen

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Haben gut lachen: Die Freisinger um Trainer Alex Oestmann (l.) sind mit drei Siegen ins neue Jahr gestartet. Jetzt gilt es, im Rückspiel in Mühldorf sofort nachzulegen. © Michalek

Nach drei überzeugenden Erfolgen rechnet der SC Freising bereits fleißig. Das Rückspiel beim TSV Mühldorf II wird aber kein Selbstläufer.

Freising – Mit den drei überzeugenden Siegen nach der Weihnachtspause haben die Volleyballer des SC Freising die Weichen für den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost gestellt. Auf den Lorbeeren ausruhen können sie sich allerdings noch nicht. Sie benötigen weitere Punkte. Und die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass nach der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim Vierten TSV Mühldorf II die nächsten Zähler aufs SCF-Konto wandern.

Stand vor Weihnachten hinter dem Ligaverbleib noch ein dickes Fragezeichen, so überraschten die Freisinger Volleyballer im neuen Jahr mit einer regelrechten Leistungsexplosion. Vor allem am vergangenen Wochenende setzten sie mit den dominanten Siegen gegen die starken Mannschaften aus Türkheim (3:0) und Mühldorf (3:1) zwei Ausrufezeichen. Nach dem Aufstieg hat das SCF-Team locker das Niveau der Regionalliga erreicht. „Jetzt müssen wir aber gleich nachlegen und den Schwung sowie die positive Stimmung aus den letzten Spielen mitnehmen, um in Mühldorf den einen oder anderen Punkt zu holen“, betont Trainer Alex Oestmann.

Freisinger Rechenspiele

Beim Sportclub hat nun das Rechnen begonnen: Bezugspunkt ist der drittletzte Tabellenplatz, der Relegationsrang, den derzeit die DonauHolz Volleys des MTV Ingolstadt innehaben. Holen die Freisinger in Mühldorf drei Punkte und verliert Ingolstadt an diesem Spieltag gegen Spitzenreiter Schwabing, würde sich der Vorsprung auf den MTV auf zehn Zähler vergrößern. Der Klassenerhalt wäre dann greifbar nahe.

Am vergangenen Sonntag konnten die SCF-Männer nach einer fast schon perfekten Leistung die zweite Garnitur der Mühldorfer mit 3:1 in Schach halten. Für Oestmann heißt das aber noch lange nicht, dass das Rückspiel damit ein Selbstläufer wird. Denn die TSV-Youngsters, alle unter 20 Jahre alt, bestens ausgebildet und sehr athletisch, sind in der Lage, jedes Team der Liga zu schlagen. „Wir dürfen sie also auf gar keinen Fall in Fahrt kommen lassen“, sagt der Trainer.

So sieht das Erfolgsrezept aus

Im Hinspiel ist das den Freisingern sehr gut gelungen. Das Erfolgsrezept: taktisch kluge Aufschläge, ein konsequenter Block sowie eine agile Feldabwehr. Weil es den SCF-Männern in den entscheidenden Situationen immer wieder gelang, den Mühldorfer Block mit platzierten Schmetterbällen auszuschalten, bekamen die Nachwuchsakteure des TSV das Nervenflattern und verloren nach und nach ihre Spielfreude. Ob diese Taktik auch in Mühldorf aufgeht, wird sich zeigen. Dafür braucht es jedenfalls genügend Personal: Alex Oestmann hofft, dass alle Spieler gesund bleiben und nicht wie er von der Erkältungs- und Grippewelle erfasst werden.