Fleck an Trumps Hand nährt Spekulationen über Gesundheit – ungewöhnliche Erklärung folgt

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Erneut sind an Trumps Händen auffällige Verfärbungen zu sehen. Bereits zuvor lösten ähnliche Blutergüsse Fragen zu seinem Gesundheitszustand aus.

Washington / Davos – US-Präsident Donald Trump ist beim Weltwirtschaftsforum in Davos erneut mit einem Bluterguss an seiner Hand fotografiert worden. Der 79-Jährige gab auf dem Rückflug in die USA eine ungewöhnlich offene Erklärung für die Verfärbungen ab. Darauf angesprochen, sagte Trump vor Journalisten, er habe seine Hand an einem Tisch gestoßen. Gleichzeitig verwies er auf seine Einnahme von Aspirin: „Ich würde sagen, nehmen Sie Aspirin, wenn Ihnen Ihr Herz lieb ist, aber nehmen Sie kein Aspirin, wenn Sie keine kleinen Blutergüsse haben wollen.“

Donald Trumps Hand ist blau verfärbt.
Donald Trumps Hand ist blau verfärbt. © Fabrice Coffrini/AFP

Trump war in der Vergangenheit bereits mehrfach mit blauen Flecken an seinen Händen aufgefallen, die immer wieder Spekulationen über seinen Gesundheitszustand ausgelöst hatten. In einem Interview des Wall Street Journals räumte der US-Präsident zuletzt ein, seit Jahren täglich eine höhere Dosis Aspirin einzunehmen, als ihm von Ärzten empfohlen werde.

Neue Blutergüsse an Trumps Händen nähren Spekulationen über seinen Gesundheitszustand

Bislang waren markante Verfärbungen ausschließlich an Trumps rechter Hand aufgefallen. Das Weiße Haus führte dies darauf zurück, dass der Rechtshänder Trump ständig Hände schüttele. Kurz vor dem Jahreswechsel berichteten US-Medien jedoch erstmals über ähnliche Blutergüsse an seiner linken Hand.

„Sie sagen, Aspirin ist gut zur Verdünnung des Blutes, und ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fließt“, erklärte er seine Motivation für die Medikamenteneinnahme. Auch bei dieser Gelegenheit verwies Trump darauf, die Einnahme von Aspirin führe dazu, dass er leicht blaue Flecken bekomme. Seine Sprecherin Karoline Leavitt teilte dem Sender CNN mit, Trump sei heute bei der Gründung seines „Friedensrats“ im Schweizerischen Davos mit dem Handrücken gegen eine Tischkante gestoßen.

Als ältester Präsident in der US-Geschichte steht Trump unter besonderer Beobachtung bezüglich seiner Gesundheit. Die wiederholten öffentlichen Auftritte mit sichtbaren Blutergüssen werfen Fragen zu seinem Gesundheitszustand auf. (Quellen: dpa, afp, CNN, Wall Street Journal) (jal)