Eine eisige Kältezunge schiebt sich aus dem Osten nach Europa. Doch kommt die Kälte wirklich bis nach Deutschland, oder bleibt sie eine spektakuläre Wetterkarte? Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Die farbenprächtige Temperaturkarte zeigt eine markante Kältezunge, die sich von Russland weiter nach Westen vorarbeitet. Gemeint ist damit ein langgestreckter Bereich sehr kalter Luft, der durch großräumige Strömungen nach Mitteleuropa gelenkt werden kann.
Solche Kaltluftvorstöße entstehen häufig bei stabilen Hochdruckgebieten über Skandinavien oder Osteuropa, die eisige Kontinentalluft nach Westen drücken. Auf dem Papier wirkt das imposant, doch entscheidend ist, wie weit diese Kälte tatsächlich vordringt. Oft wird sie an der Grenze zu milder Atlantikluft gebremst, sodass am Ende ein Temperaturgefälle quer durch Deutschland entsteht – Winter im Osten, deutlich mildere Luft im Westen.
Deutschland zwischen Winter und Tauwetter
Am Freitag (23. Januar) zeigt sich der Westen und Südwesten oft stark bewölkt, im Nordwesten ist am Morgen etwas Regen möglich, örtlich mit Glätte. Sonst wechseln Wolken, Hochnebel und sonnige Phasen, besonders in Sachsen. Abends erreichen den Südwesten neue, leichte Niederschläge. Die Höchstwerte liegen im Osten bei etwa -5 bis -1 Grad, im Südwesten bei 1 bis 9 Grad, mit den höchsten Werten am Niederrhein.
Der Samstag (24. Januar) bringt im Norden und Osten verbreitet Hochnebel, während es abseits davon freundlich ist, südlich der Donau zunehmend sonnig. Von Westen her breiten sich dichte Wolken mit Regen oder Schnee aus, stellenweise ist gefrierender Regen möglich. Die Temperaturen reichen von -3 bis 3 Grad, im Südwesten bis 9 Grad.
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So geht es zum Wochenstart weiter
Am Sonntag (25. Januar) dominieren Hochnebel und dichte Wolken, nur im Westen gibt es Auflockerungen. An der Ostsee sind einzelne Schneeschauer möglich, abends im Südosten etwas Schnee. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 und 6 Grad. Der Montag (26. Januar) bleibt meist bedeckt, vor allem im Südosten fällt zeitweise Schnee, während es im Nordwesten oft trocken bleibt. Maximal werden -2 bis +3 Grad erreicht, im Osten -5 bis -1 Grad. Am Dienstag ist es stark bewölkt und meist trocken, bevor abends von Westen Niederschläge aufziehen, teils als Schnee, teils als gefrierender Regen. Die Temperaturen steigen auf -4 bis +4 Grad, nachts zum Mittwoch auf +3 bis -6 Grad.