Todesopfer von Crans-Montana weist keine Verbrennungen auf – Obduktion löst Rätsel

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Die Leiche eines Opfers von Crans-Montana warf Rätsel auf. Am Körper eines 16-Jährigen wurden keine Verbrennungen gefunden. Eine Obduktion bringt nun Gewissheit.

Crans-Montana – 40 überwiegend sehr junge Menschen starben bei dem Brand in einer Bar in Crans-Montana in der Schweiz. Ein Todesopfer hatte jedoch für Rätsel gesorgt, denn der Körper des Teenagers wies keinerlei Verbrennungen auf. Mittlerweile wurde der 16-Jährige doch noch obduziert. Die Todesursache ist mittlerweile klar.

Unter den Todesopfern der Katastrophe ist auch Emanuele Galeppini, ein 16-jähriges Golf-Talent aus Italien. Der Tod des 16-Jährigen warf schnell Rätsel auf. Wie italienische Medien übereinstimmend berichtet hatten, soll der Leichnam nämlich keinerlei Brandspuren aufgewiesen haben.

Todesopfer von Crans-Montana weist keinerlei Verbrennungen auf – Teenager mittlerweile obduziert

Der Anwalt der Familie erklärte gegenüber dem Portal fanpage.it , dass auch die persönlichen Gegenstände des 16-Jährigen vom Feuer völlig unversehrt gewesen seien. Lediglich seine Schuhe seien mit Asche bedeckt gewesen. Doch für schweizer Behörden sei dies kein Grund gewesen, den 16-Jährigen zu obduzieren. Laut dem Anwalt sei eine Obduktion abgelehnt worden, da die Todesursache in dem Fall eindeutig sei.

Italienische Behörden haben sich dem Rätsel um die Todesursache des Jungen angenommen, der 16-Jährige wurde mittlerweile obduziert. Wie nun La Repubblica berichtet, sei mittlerweile klar, dass Emanuele an einer Rauchgasvergiftung gestorben sei.

Durch einen CT-Scan habe zudem ausgeschlossen werden können, dass der 16-Jährige bei seiner Flucht aus der Bar von anderen fliehenden Menschen erdrückt worden sei. Dies sollen, so die Zeitung, seine Angehörigen befürchtet haben. Stattdessen habe der Italiener zu viele giftige Dämpfe eingeatmet. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll nun zudem herausgefunden werden, welche giftigen Gase zum Tod des Teenagers geführt haben. Auch eine junge Kellnerin ist unter den Todesopfern. Sie löste mutmaßlich das Inferno unwissentlich aus.

Viele Bar-Besucher nach Feuer-Inferno immer noch in medizinischer Behandlung

Bei dem Brand in dem schweizer Ski-Ort Crans-Montana starben viele minderjährige Bar-Besucher. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet. Viele Bar-Besucher konnten sich zwar aus dem brennenden Lokal retten, doch 116 Menschen wurden durch den Brand verletzt.

Da die Schweiz so viele Verbrennungsopfer nicht allein versorgen konnte, wurden viele von ihnen zur medizinischen Versorgung ins Ausland gebracht. Auch in Deutschland befinden sich mehrere Verletzte in Behandlung. Der Betreiber der Bar sorgt währenddessen mit einer erneuten Vernehmung für Aufsehen. Er sieht sich selbst als Opfer der Silvesternacht. (Quellen: dpa, La Repubblica, fanpage.it) (jl)

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