Der ukrainische Auslandsgeheimdienst warnt aktuell auf Telegram, dass Russland eine großangelegte False-Flag-Operation plant. Ziel sei es, die von den USA vermittelten Friedensgespräche zu sabotieren. Die Aktion könnte laut „Ukrainska Pravda“ am 7. Januar oder kurz davor stattfinden.
Geheimdienst erwartet „bewaffnete Provokation“
Nach dem angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz streue der Kreml bereits neue manipulierte Informationen, um die russische und internationale Öffentlichkeit auf eine Eskalation vorzubereiten.
„Mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarten wir einen Übergang von manipulativer Einflussnahme zu einer bewaffneten Provokation durch russische Geheimdienste, die erhebliche menschliche Verluste mit sich bringen wird“, heißt es in der Erklärung des Geheimdienstes.
Beteiligung der Ukraine soll vorgetäuscht werden
Die Maßnahme könnte laut der Behörde an einem symbolträchtigen Ort stattfinden, etwa in einem Gotteshaus oder einem anderen bedeutsamen Ort, entweder auf russischem Territorium oder in den besetzten Gebieten der Ukraine. Um die Beteiligung der Ukraine vorzutäuschen, plane Russland, Trümmer westlicher Drohnen an den Ort des Angriffs zu bringen.
Die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hatten sich zuletzt wieder intensiviert. Nach einem Treffen zwischen Selenskyj und US-Präsident Donald Trump in dessen Privatresidenz in Florida am Sonntag hatte der vermittelnde Gastgeber von "großen Fortschritten" bei den Verhandlungen gesprochen. Besonders umstrittene Territorialfragen sind jedoch weiterhin nicht gelöst.