Eine spektakuläre neue Attraktion eröffnet 2026 in Baden-Württemberg. Sie ermöglicht neue Perspektiven und zählt zu den größten ihrer Art in ganz Deutschland.
Stuttgart – Im Jahr 2026 eröffnen in Deutschland zahlreiche abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten. Die neuen Attraktionen für große und kleine Besucher sollen einzigartige Gelegenheiten bieten, das Land aus neuen Perspektiven zu erleben. Eine besonders spektakuläre Sehenswürdigkeit eröffnet 2026 in Baden-Württemberg. In dem Bundesland gibt es bereits jetzt viele spannende Ziele zu entdecken, die die Vielseitigkeit der Region widerspiegeln. Zudem laden diese kuriosen Sehenswürdigkeiten zu Ausflügen abseits bekannter Pfade ein.
In 2026 wird dieses Angebot durch eine neue aufregende Attraktion erweitert. In Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, soll mit der sogenannten Neckarline ein neues spektakuläres Wahrzeichen geschaffen werden. Dabei handelt es sich um eine 606 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke, die die längste ihrer Art in ganz Süddeutschland werden soll. Damit ist sie mehr als doppelt so lang als der futuristische TK Elevator-Testturm von Thyssenkrupp hoch ist. Der Turm ist die höchste Aussichtsplattform Deutschlands und befindet sich ebenfalls in Rottweil.
Die über 600 Meter lange Neckarline soll die neueste Attraktion in Rottweil werden
Die neue Hängebrücke soll zwei der wichtigsten Orte der Stadt miteinander verbinden. Auf der einen Seite ragt der TK Elevator-Testturm in die Höhe, während auf der anderen Seite der Bockshof liegt. Auf dem historischen Areal befand sich früher eine Burganlage. Heutzutage bietet die Grünanlage einen einzigartigen Panoramablick auf das Neckartal und den Testturm und lädt zum Picknicken oder Lesen ein.
Die Neckarline soll 60 Meter hoch und stolze 80 Tonnen schwer sein. Die Seile wiegen zusätzliche 95 Tonnen. Insgesamt wurde 13 Monate lang an der Brücke gebaut, auf der sich maximal 500 Personen gleichzeitig befinden dürfen. Der Preis für ein Tagesticket für einen Erwachsenen soll 13,50 Euro betragen, Kinder und Schwerbehinderte zahlen 11 Euro. Darüber hinaus sind verschiedene Optionen für Gruppentickets verfügbar. Die Eröffnung ist für den 24. April 2026 geplant.
Historische Altstadt von Rottweil ist ebenfalls einen Besuch wert
Neben dem Testturm und der geplanten Hängebrücke lohnt sich außerdem ein Abstecher in die Altstadt von Rottweil. Charakteristisch sind die verwinkelten Gassen und gut erhaltenen Gebäude, die von der langen Geschichte der Stadt erzählen. Sie reicht bis in die Römerzeit zurück. Besonders sehenswert ist das Schwarze Tor aus dem 13. Jahrhundert, das letzte erhaltene Stadttor der einstigen Stadtbefestigung. Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt die imposante Kapellenkirche, deren 70 Meter hoher Turm das Stadtbild prägt. Das spätgotische Bauwerk beeindruckt mit seinen prachtvollen Fresken und ist ein absolutes Muss bei jedem Besuch in Rottweil.
Wer noch weitere Hängebrücken entdecken möchte, findet hier vier weitere Exemplare in Baden-Württemberg, die ebenfalls mit fantastischen Aussichten punkten. Ganz in der Nähe von Rottweil liegt zudem ein charmantes Städtchen, dessen Altstadt zu den schönsten Deutschlands gehören soll. (Verwendete Quellen: reisereporter.de, neckarline.de, visitrottweil.de)