- Tödlicher Brand erschüttert Bar "Le Constellation" in Crans-Montana
- Mindestens 40 Tote, mehr als 50 Verletzte schwer verbrannt
- "Flashover" könnte Brand ausgelöst haben
Infos aus der Medienkonferenz:
Ermittler nennen Feuer-Ursache und Details zu Verletzten - keine Infos zu den Toten
15.35 Uhr: "In Bezug auf die Identifizierung arbeiten derzeit über 30 Menschen daran, diese durchzuführen und den Menschen Gewissheit zu geben", so Pilloud. Darauf liege die Priorität. Konkreter wird sie nicht.
15.33 Uhr: Auch Fluchtwege, Feuerlöscher, Anzahl der Personen vor Ort und maximal zulässige Zahl der Gäste sowie Zugangswege - all das werde derzeit untersucht. Außerdem wurden Zeugen befragt.
15.31 Uhr: Nun übernimmt wieder Generalstaatsanwältin Pilloud. "Das Innenministerium unternimmt alles, um die Umstände rund um das Drama genauestens zu beleuchten", sagt sie. "Wir werden nicht vernachlässigen", verspricht Pilloud und sagt, dass einige Hypothesen bestätigt worden seien. "Es kann davon ausgegangen werden, dass die Sprühkerzen oder Bengalos ursächlich für das Feuer gewesen sind. Von da kam es dann zu einem Brand an der Decke."
15.29 Uhr: "Ich habe veranlasst, dass alle Familien Tag und Nacht psychologisch unterstützt werden, bis die Identifizierung abgeschlossen ist", sagt Gisler und dankt außerdem allen Polizeikräften und weiteren Einsatzkräften, die seit der Katastrophe im Einsatz sind.
15.27 Uhr: Nun übernimmt Polizeikommandant Frédéric Gisler. Er erklärt, dass es noch immer 119 Verletzte seien, 113 davon seien bereits identifiziert. Nur sechs seien noch nicht identifiziert. 71 Schweizer, 14 Franzosen, 11 Italiener sowie einige vereinzelte Personen aus diversen Ländern wie Serbien, Belgien und Portugal. 14 Personen seien noch keiner Nationalität zugeordnet. Es ist also bislang kein Deutscher unter den Verletzten. Zur Identifizierung der Todesopfer sagt er nur, dass daran gearbeitet werde.
15.26 Uhr: Ein Satz lässt auf wenig Neuigkeiten schließen: "Unsere Teams geben ihr Bestes, um die Opfer möglichst schnell zu identifizieren", sagt Reynard. Offenbar sind immer noch viele Opfer, Tote und verletzte nicht identifiziert. Auch die Zahl der Toten liege noch immer bei mindestens 40.
15.25 Uhr: Der Staatsratspräsident spricht über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, zum Beispiel mit Italien. Wirklich konkret wird er dabei nicht, sondern bleibt an der Oberfläche. "Heute zeigt sich die Professionalität unserer Teams, heute zeigt sich Menschlichkeit", sagt er zum Beispiel und drückt "die Anteilsnahme des Wallis" aus.
15.22 Uhr: Reynard lobt die Krankenhäuser im Wallis und auch in den Nachbarländern, die ebenfalls zahlreiche Verletzte aufnahmen. "Unsere Teams leisten seit dem Beginn das Maximum."
15.20 Uhr: Pilloud eröffnet und nennt eine Agenda. Dann übergibt sie das Wort an Staatsratspräsident Reynard. "Wir wissen, dass das schwierige Stunden sind und jede Sekunde ohne Antworten sie schwieriger macht", sagt er an die Familien und Angehörigen der Opfer gewandt.
15.18 Uhr: Jetzt beginnt die Medienkonferenz, die Sprecher sitzen auf ihren Plätzen. Folgende Personen sitzen auf dem Podium:
- Eric Bonvin, Direktor der Spitäler Wallis
- Staatsratspräsident Mathias Reynard
- Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud
- Polizeikommandant Frédéric Gisler
- Chefinspektor Pierre-Antoine Lengen
- Staatsrat und Sicherheitsvorsteher Stéphane Ganzer
- Fredy-Michel Roten, Direktor der Walliser Rettungsorganisationen