Faschingsfieber in Bad Heilbrunn: 300 shoppen für Sozialprojekt in Chile

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Bad Tölz
  4. Bad Heilbrunn

Kommentare

Beste Stimmung: (v. li.) Die Frauenbund-Helferinnen Anaig Fux-Coupé, Paula Schwaighofer, Annette Bauer, Anne Kürzeder, Susanne Leiter, Sabine März, Lisi Bauer (mit Sohn Baltes), Marion Seiler und Karin Jansen von der „Aktion Hoffnung“ im Kursaal, wo der Secondhand-Faschingsmarkt stattfand. © sei

Der elfte Secondhand-Faschingsmarkt der „Aktion Hoffnung“ in Bad Heilbrunn lockte über 300 Besucher an, die für den guten Zweck einkauften. Der Erlös unterstützt ein Förderzentrum für junge Menschen mit Behinderungen in Chile. Gut 2000 Kostüme für Kinder und Erwachsene standen im geräumigen Kursaal zur Auswahl. Organisiert wurde der Markt gemeinsam mit dem Katholischen Frauenbund.

Bad Heilbrunn – Großer Andrang herrschte bei der elften Auflage des Secondhand-Faschingsmarkts der „Aktion Hoffnung“ in Bad Heilbrunn. Es wurde wieder fleißig für den guten Zweck eingekauft. Denn der Reinerlös kommt dem Förderzentrum „Ninos de las Estrellas“ in Los Angeles in Chile zugute. Dort werden 130 junge Menschen mit Behinderungen ausgebildet.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt's jetzt auch in unserem regelmäßigen Bad-Tölz-Newsletter.)

Über 2000 Kostüme zur Auswahl

Über 300 Besucher kamen am Samstag (17. Januar), um nach ausgefallenen und günstigen Faschingskostümen zu stöbern. Über 2000 standen zur Auswahl – für Groß und Klein. Die kirchliche Hilfsorganisation, die seit mehr als 35 Jahren Entwicklungsprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa unterstützt, hatte den beliebten Benefizverkauf in Kooperation mit dem Katholischen Frauenbund auf die Beine gestellt – diesmal im Kursaal. Dieser bot deutlich mehr Platz als der Pfarrsaal, der früher oftmals überfüllt war. „Wir unterstützen die Faschingsmärkte der ,Aktion Hoffnung‘ jedes Jahr wieder gerne, weil sie unseren Gästen ermöglichen, preiswert aus einer großen Auswahl von Faschingsgewändern auszuwählen“, sagt Marion Seiler, Sprecherin des Vorstandsteams des Frauenbundes. Es bereite immer wieder Spaß, bei der Suche nach dem passenden Kostüm behilflich zu sein. Außerdem überzeugten die Idee der Nachhaltigkeit und die Unterstützung sozialer Projekte.

Viele Männer unter den Kunden

Das Angebot war heuer bei den Kinderkostümen besonders groß. Auffällig war, dass viele Männer nach Verkleidungen Ausschau hielten. So fand beispielsweise ein Bierfass zum Umhängen schnell einen Käufer. Die Möglichkeit, Kostüme zu spenden, wurde ebenfalls gerne angenommen. Und auch die Snackbar war gut besucht.