Seit Jahrzehnten sind in Wartenberg Wohnmobil-Stellplätze im Gespräch gewesen. Nun gibt es zwei, die am Freitag vorgestellt wurden.
Wartenberg – Gut erreichbar direkt an der Ortsdurchfahrt gelegen, hinten plätschert die Strogen, nebenan liegen die Supermärkte der Wartenberger „Einkaufsmeile“ – ein idealer Standort also, meinte Bürgermeister Christian Pröbst, für die beiden neuen Wohnmobil-Stellplätze, die sich am langen Ende des Edeka-Parkplatzes befinden. Und der Bäcker im Edeka habe praktischerweise auch sonntags auf. Die Stellplätze wurden am Freitagvormittag bei einem Pressetermin vorgestellt.
Seit Jahrzehnten existiert der Wunsch nach einem solchen Abstellplatz, berichtete Pröbst. Den jüngsten – und nun erfolgreichen – Anstoß gab vor gut zwei Jahren ein Antrag in der Bürgerversammlung. Damals war zwar eine deutliche Marktratsmehrheit dafür, aber über den Standort war man sich nicht so klar. „Am Volksfestplatz zum Beispiel wollten‘s auch mal die Anwohner nicht“, blickte Pröbst zurück.
Edeka-Inhaber Johannes Steinmaier zeigte sich aber offen. Für eine jährliche Minipacht lässt er die Marktgemeinde direkt nebenan seit geraumer Zeit bereits drei Altglas- und zwei Altpapier-Container auf dem Parkplatz-Areal bereitstellen (wir berichteten), nun also überlässt er kostenfrei den Platz für die Wohnmobile. „Die Zusammenarbeit mit Gemeinde und Bauhof klappt sehr gut“, lobte Steinmaier.
Pröbst dankte es ihm mit dem raren Wartenberger Apfelbrand, und er dankte dem Bauhof für seinen Einsatz etwa beim Betonieren. Die Firma Reithmeier aus Langenpreising habe das Elektrische übernommen, er selbst die Säule fürs Stromzapfen vorbereitet. Per Münzeinwurf gibt es dort die Kilowattstunde für 75 Cent.