Mehrere Kämpfer gehen bei OKTAGON 82 mit beeindruckenden Siegesserien an den Start. Gjoni Palokaj und Yevhenii Orlov stehen in Düsseldorf besonders im Fokus.
Neben dem großen Finale des Tipsport Gamechangers mit Kerim Engizek lebt OKTAGON 82 von Geschichten, die leiser beginnen, aber nicht weniger Spannung versprechen. In Düsseldorf stehen mehrere Kämpfer im Fokus, die mit beeindruckenden Siegesserien anreisen – und einer, der nach langer Pause beweisen will, dass er noch zur Elite gehört.
Palokajs stiller Aufstieg im Federgewicht
Gjoni Palokaj zählt zu den konstantesten Kämpfern der aktuellen OKTAGON-Fightcard. Der deutsche Federgewichtler mit albanischen Wurzeln ist seit sieben Kämpfen ungeschlagen und hat seit 1.176 Tagen keine Niederlage mehr hinnehmen müssen. Damit blickt Palokaj auf mehr als drei Jahre ohne Rückschlag zurück.
In der Organisation OKTAGON MMA steht bislang eine makellose Bilanz von fünf Siegen aus fünf Kämpfen zu Buche. Alle diese Erfolge gingen über die Punktzettel, ein vorzeitiger Sieg gelang bislang nicht. Als aktueller Nummer-5-Kämpfer der Federgewichtsdivision arbeitet sich Palokaj dennoch konsequent nach oben.
Harter Prüfstein aus Großbritannien
In Düsseldorf soll sich zeigen, ob Palokaj den nächsten Schritt machen kann. Mit James Hendin wartet ein talentierter Kämpfer aus Großbritannien, der als unangenehmer Gegner gilt und körperlich wie technisch fordern wird. Für Palokaj ist es die Gelegenheit, nicht nur seine Siegesserie auszubauen, sondern erstmals ein deutliches Ausrufezeichen zu setzen.
Ein vorzeitiger Erfolg würde seine Ambitionen untermauern und den Druck auf die Spitze der Division erhöhen. Bleibt es erneut bei einem Punktsieg, würde Palokaj zwar weiter ungeschlagen bleiben, doch die Erwartungen steigen spürbar.
Orlovs Rückkehr nach sechs Jahren
Einen völlig anderen Ausgangspunkt bringt Yevhenii Orlov mit nach Düsseldorf. Der ukrainische Schwergewichtler feiert bei OKTAGON 82 sein Comeback nach sechs Jahren Abwesenheit. Die einzige Niederlage seiner Karriere musste Orlov einst gegen Martin Buday hinnehmen, seither blieb er makellos.
Die Bilanz spricht für sich: neun Siege bei nur einer Niederlage, acht dieser Erfolge bereits in der ersten Runde. Aktuell steht Orlov bei acht Siegen in Serie, was ihn zu einem der gefährlichsten Finisher der Card macht.
Offene Fragen vor dem Duell mit Doussis
Trotz der beeindruckenden Zahlen bleiben Fragezeichen. Der letzte Kampf von Orlov datiert aus dem November 2023, seitdem stand er nicht mehr im Wettkampf. In Düsseldorf wartet mit Marc Doussis ein erfahrener deutscher Striker, der vor heimischem Publikum antritt und die Schwächen des Rückkehrers ausloten will.
Für Orlov geht es um mehr als nur einen weiteren Sieg. Der Kampf entscheidet darüber, ob er nach langer Pause wieder Anschluss an die Schwergewichtsspitze findet – oder ob die Zeit gegen ihn gearbeitet hat. Die Auflösung gibt es am Samstagabend ab 18 Uhr im PSD Bank Dome Düsseldorf oder auf RTL+ im Livestream. Apropos: Auch Tamerlan Dulatov bestätigte nach Wechsel-Gerüchten seinen Kampf in Düsseldorf.