Er wollte eigentlich in die USA fliegen, doch stattdessen ging es für den Mann direkt in den Knast. Jetzt wartet er auf seine Auslieferung.
Flughafen München – Ein 26-jähriger Niederländer wollte von München nach Los Angeles fliegen – doch daraus wurde nichts. Darüber berichtete die Polizei in einer Pressemitteilung. Der Mann war bereits am Dienstag (13. Januar) ins Visier der Bundespolizei geraten. Gegen ihn bestand eine internationale Fahndung zum Zwecke der Auslieferung in die Niederlande, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Dort wird er wegen mehrerer schwerer Straftaten gesucht.
Die Liste der Vorwürfe ist lang: Freiheitsberaubung, Erpressung, Drogenhandel sowie tätlicher Angriff stehen im Raum. Zusätzlich lag auch eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen den 26-Jährigen vor, schreibt die Polizei weiter. Der Niederländer hatte offenbar große Pläne: Von Bremen wollte er über München nach Los Angeles reisen. Doch im Rahmen der grenzpolizeilichen Maßnahmen wurde er noch vor dem Abflug von Einsatzkräften der Bundespolizei festgestellt und kontrolliert, so die Polizei. Dabei bestätigte sich die internationale Ausschreibung.
Eine neue Verbindung geht im Frühjahr 2026 am Flughafen München an den Start. Für die Ziel-Region soll diese „neue Perspektiven“ eröffnen.
Nach seiner Festnahme wurde der Mann dem zuständigen Amtsgericht Landshut vorgeführt. Anschließend erfolgte die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Landshut, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Dort befindet sich der Niederländer derzeit in Haft und wartet auf seine Auslieferung in die Niederlande. (Quelle: Bundespolizei) (lso)