Nach Minustemperaturen und viel Schnee dürfen sich die Bayern über zweistellige Plusgrade freuen. Zumindest in zwei Regionen wird‘s mild.
München – Nun ist‘s wieder vorbei mit den Schnee-Spaziergängen, dem Schlittenfahren und Eislaufen auf zugefrorenen Seen. Innerhalb kürzester Zeit ist der Schnee in vielen südlichen Regionen Bayerns einfach wieder weggeschmolzen. Schuld ist schwacher Hochdruckeinfluss. In Nordbayern bleibt es dafür weiter frisch, auch die Glatteisgefahr bleibt nachts bestehen.
Auf viel Schnee in Bayern folgen „milde 13 Grad“
Der heutige Mittwoch (14. Januar) zeigt sich zweigeteilt: Von Franken bis zum Bayerwald dominiert zeitweise leichter Regen oder Nieselregen, nur stellenweise bleibt es trocken. Nach Süden hin zum Alpenvorland gibt es dagegen mehr Sonnenanteile, in den Alpen zeigt sich das Wetter bei nur wenigen Wolken freundlich. Die Temperaturen variieren stark: Im Passauer Land werden mäßig kalte zwei Grad erreicht, während der DWD für das Alpenvorland „sehr milden 13 Grad“ verzeichnet. Der Wind weht schwach aus Südwest, im Passauer Land schwach aus Südost.
In der Nacht zum Donnerstag müssen sich Autofahrer in Südbayern und der Oberpfalz auf leichten Frost und entsprechende Glätte durch gefrierende Nässe einstellen. Am Donnerstagmorgen ist grob vom Altmühltal bis zur Oberpfalz kurzzeitig gefrierender Regen nicht ausgeschlossen – Glätte ist sehr wahrscheinlich, Glatteis jedoch nur wenig wahrscheinlich.
Zwei Regionen mit zweistelligen Temperaturen
Im Tagesverlauf zieht der Regen ostwärts ab und macht zunehmend Sonnenschein Platz. Die Höchstwerte reichen von mäßig kalten drei Grad an den östlichen Mittelgebirgen bis zu milden 12 Grad am Untermain und im Alpenvorland.
Das Wetter in Bayern für Mittwoch:
Unterfranken: 11 Grad, bedeckt
Mittelfranken: 7 Grad, regnerisch
Oberfranken: 3 Grad, regnerisch
Oberpfalz: 1 Grad, regnerisch
Niederbayern: 1 Grad, regnerisch
Schwaben: 9 Grad, stark bewölkt
Oberbayern: 12 Grad, bedeckt, zeitweise sonnig
Quelle: BR-Wetter
Der Freitag wird in der Oberpfalz, in Niederbayern sowie entlang der Donau die meiste Zeit trüb oder neblig. Andernorts scheint oft die Sonne bei einigen hohen Wolkenfeldern. Die Temperaturen erreichen im Nebel oder unter Hochnebel maximal 1 bis 4 Grad, sonst 5 bis 10 Grad. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor Glätte durch Reif oder gefrierende Feuchtigkeit, besonders in den Nächten. War’s das jetzt mit dem Winter? Ein Meteorologe glaubt, dass er bald wieder Einzug hält. (Quellen: DWD, BR-Wetter)