Köln gegen Bayern heute im Live-Ticker: Kompany lüftet Musiala-Rätsel

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Vor der Partie in Köln spricht Bayern-Coach Vincent Kompany über die Rückkehr von Jamal Musiala und warum weiter Geduld gefragt ist. Der Live-Ticker.

  • 1. FC Köln – FC Bayern -:-, Anpfiff: 20.30 Uhr im Kölner RheinEnergieStadion.
  • Zauberfuß Jamal Musiala und Joshua Kimmich fallen für die Bayern aus.
  • Dieser Live-Ticker wird fortlaufend aktualisiert.

Köln – Der Abend im Rheinland verspricht Brisanz, noch bevor der Ball rollt. Während der FC Bayern selbstbewusst den nächsten Rekord ins Visier nimmt, kämpft der 1. FC Köln mit einer Mischung aus sportlicher Stagnation und wachsender Unruhe. Und doch verbindet beide Teams vor diesem Spiel eine grundlegende Frage: Wie fest bleiben sie ihrem jeweiligen Weg treu?

Bayern-Trainer Vincent Kompany und sein Team jagen gegen Köln die Geister von Pep Guardiola.
Bayern-Trainer Vincent Kompany und sein Team jagen gegen Köln die Geister von Pep Guardiola. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Für Bayern‑Trainer Vincent Kompany lautet die Antwort unverändert: komplett. „Wir wollen in diesem Tunnel leben“, sagte der 39‑Jährige auf der Pressekonferenz vor der Partie (alle TV-Infos) und machte deutlich, dass ihn die frühzeitige Kapitulation von Dortmunds Coach Niko Kovac im Titelkampf nicht im Geringsten aus dem Konzept bringt. „Ich möchte gar nichts herschenken. Das ist eine ganz große Motivation.“

Bayern-Coach Kompany erklärt vor Duell gegen Köln Musiala-Rätsel

Die Münchner reisen mit einer enormen Wucht an, getragen vom 8:1 gegen Wolfsburg und der Aussicht, mit einem Sieg in Köln sogar den Hinrunden‑Rekord aus Pep Guardiolas Zeiten bei den Bayern zu übertreffen. Auf Vergleiche mit seinem früheren Trainer möchte sich Kompany jedoch nicht einlassen: „Ich kann mich nicht mit einem Trainer wie Pep vergleichen. Das ist unmöglich. Das ist ein verlorener Kampf – von Anfang an.“

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Ein Thema brennt den Münchnern allerdings weiter unter den Nägeln: das ersehnte Comeback von Jamal Musiala. Wochenlang schien der 22‑Jährige kurz vor seiner Rückkehr, doch erneut steht er nicht im Kader. Sportvorstand Max Eberl erläuterte vor dem Spiel die Hintergründe: „Wir wollen ihm Zeit lassen. Er muss jetzt wirklich peu à peu dieses Vertrauen in seinen Fuß wieder gewinnen. Wir wollen nichts überstürzen.“

„Für dieses Spiel ist es noch zu früh“, bestätigte Kompany den behutsamen Kurs mit Bayerns Zauberfuß. „Alles läuft gut. Er trainiert fast immer alles mit.“ Und dann setzte er hinzu, beinahe zärtlich: Er freue sich auf den Moment, wenn Musiala zurück sei – „aber richtig“. Kopfzerbrechen dürfte dem Belgier dagegen die Verletzung von Josip Stanisic machen.

Während die Bayern mit Rekorden liebäugeln, ringt Köln um Ruhe. Sieben Spiele ohne Sieg haben die Stimmung gekippt, Fanbanner wie „KWASNI YOK“ machten den wachsenden Unmut deutlich. Sportdirektor Thomas Kessler räumte ein: „Ein Negativlauf ohne Sieg, da wird der Kölner von Haus aus ein bisschen nervöser.“ Deshalb suchte der Klub vor dem Bayern‑Spiel den direkten Austausch mit Vertretern der Fanszene. Man habe „konstruktiv miteinander gesprochen“, berichtete Kessler, betonte jedoch, die Inhalte blieben intern.

Obwohl der FC Bayern sicher kein Gradmesser für die Kölner Situation ist, sieht Kessler in dieser Woche zwei Chancen, „wieder etwas draufzulegen“. Vor allem das bevorstehende Spiel gegen Mainz gilt als wegweisend. Bei den Bayern hingegen bleibt der Blick stoisch nach innen gerichtet. Sie wollen in ihrem Tunnel bleiben – und mit Musiala irgendwann wieder ein Stück heller werden. (kus)

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