Und plötzlich ist für Peiting ein Play-off-Platz in Sichtweite

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Richtungsweisender Torerfolg: Nur 14 Sekunden nach dem Stuttgarter Ausgleich erzielte Thomas Heger das 3:2 für Peiting. © Holger Wieland

Für den EC Peiting läuft es in der Oberliga gerade bestens. Auch gegen Stuttgart stockte er sein Punktekonto auf und brachte sich in eine aussichtsreiche Position.

Die direkte Konkurrenz lässt Federn, der EC Peiting sammelt dagegen in der Oberliga Süd weiter fleißig Punkte – und das auch noch gegen die Teams, die sich wie die Pfaffenwinkler Hoffnung auf die Teilnahme am Play-off machen. Bei den Stuttgart Rebels feierte die Mannschaft von Coach Lanny Gare mit dem 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) bereits den dritten Sieg in Folge, mit dem sie Platz acht festigte und gleichzeitig den Rückstand auf Tabellenposition sechs – dieser Rang bedeutet noch die direkte Qualifikation für das Play-off – bis auf vier Punkte verkürzte.

Torhüter Magg handelt sich die einzige Peitinger Strafzeit ein

„Das waren drei ganz wichtige Punkte“, berichtete der strahlende Gare nach dem ersten Auswärtssieg seit dem 2:1 in Heilbronn bei seinem Amtsantritt in Peiting vor einem Monat. Zugleich war es die Wiedergutmachung für die 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen die Rebels Mitte Dezember. „Unser Plan war, die Stuttgarter Konter zu verteidigen. Das hat ganz gut geklappt. Und wenn nicht, hat uns Andy Magg im Tor oft gerettet“, lobte Gare die taktische Disziplin seiner Schützlinge sowie seinen Keeper, der sich in der extrem fairen Partie die einzige Strafe für den ECP einhandelte. Wie die Peitinger verbrachten auch die Stuttgarter lediglich zwei Minuten in Unterzahl.

Peiting erwischt in Stuttgart einen Start nach Maß

Die Peitinger erwischten gegen die heimschwachen Rebels, die zuvor sechsmal im eigenen Stadion leer ausgegangen waren, einen Start nach Maß. Markus Czogallik brachte die Gäste im chancenarmen ersten Durchgang früh in Front (5.). „Das Tor hat uns geholfen“, urteilte Gare, dessen Team gleich zu Beginn des zweiten Drittels den Ausgleich durch Jayden Lammel, der frei vor dem ECP-Kasten zum Abschluss kam, hinnehmen musste (21.). Die Peitinger ließen sich davon aber nicht beirren. In der Folge bedrängten sie minutenlang den Stuttgarter Kasten und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, ehe Carson MacKinnon mit einem Schuss von der blauen Linie die neuerliche Führung markierte (33.).

ECP spielt konzentriert, kassiert aber trotzdem den Ausgleich

Im Schlussdurchgang ging der ECP konzentriert zu Werke. Er leistete sich kaum einmal einen Fehler und verteidigte die Führung konsequent. Dennoch kamen die Hausherren zum Ausgleich. Nach einem Schuss von Matthew Pistilli aus extrem spitzem Winkel musste sich Magg geschlagen geben – 2:2 (50.). „In der Vergangenheit hatten wir oft Probleme nach Gegentoren. Auf den Ausgleich hat die Mannschaft aber gut reagiert“, freute sich Gare, dass seine Mannschaft direkt nach dem folgenden Bully die passende Antwort gab.

Prompte Antwort auf Stuttgarts Ausgleich

Nur 14 Sekunden später zog Thomas Heger von der Seite ab, seinen Schuss ließ Stuttgarts Torhüter Nick Vieregge zum 3:2 durchrutschen (50.). Den knappen Vorsprung verteidigten die kämpferisch überzeugenden Peitinger anschließend mit viel Leidenschaft. Bereits zweieinhalb Minuten vor der Sirene nahmen die Hausherren ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Das nutzte Simon Mayr, der einen Befreiungsschlag aus dem eigenen Drittel zum 4:2 in den leeren Rebels-Kasten beförderte (59.).

Statistik

Stuttgart Rebels – EC Peiting 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)
1. Drittel: 0:1 (4:15) Czogallik (Maylan, Obu). 2. Drittel: 1:1 (20:25) Lammel (Derraugh, Blais), 1:2 (32:59) MacKinnon (Mayr, Gohlke). 3. Drittel: 2:2 (49:24) Pistilli (Derraugh, Poncelet), 2:3 (49:38) Heger (Mayr, Maylan), 2:4 (58:29) Mayr (Gohlke). Strafminuten: Stuttgart 2, Peiting 2. Zuschauer: 703

Информация на этой странице взята из источника: https://www.merkur.de/sport/eishockey/ec-peiting/der-ec-peiting-siegt-in-stuttgart-und-hat-play-off-rang-im-blick-94119443.html