Nächster Wintereinbruch in Bayern: „Wahrscheinlichstes Szenario“ an diesem Zeitpunkt

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Der Polarwirbel formiert sich neu über Sibirien. Diese Luft könnte schon bald Bayern fluten, und den nächsten Wintereinbruch besorgen.

München – Wochenlang hatte der Winter weite Teile Bayerns fest im Griff. In München ging es an Heiligabend los, als die ersten Flocken vom Himmel fielen. Darauf folgten viel Kälte, teils zweistellige Minustemperaturen und immer wieder Schnee. Das „große Finale“ bescherte dann Tief „Elli“, das Anfang der Woche für Chaos in Bayern sorgte. Milde Atlantikluft ließ den Schnee rasch schmelzen, wodurch Straßen sich teilweise in spiegelglatte Pisten verwandelten. Auf der B173 kam es etwa zu einer Massenkarambolage, erst ab Dienstagvormittag beruhigte sich die Lage im Freistaat. Wie der Deutsche Wetterdienst erklärt, folgen jetzt recht milde Tage, in München etwa werden am Mittwoch (14. Januar) elf Grad erwartet.

Wetter - Nordbayern
Der Schnee türmt sich am Straßenrand. Ein Bild, das sich Ende des Monats in Bayern wiederholen könnte. © Pia Bayer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wintereinbruch in Bayern möglich: „Wahrscheinlichstes Szenario“ an diesem Zeitpunkt

Allerdings könnte das kommende Wetter nur eine Übergangsphase darstellen, ehe es zum nächsten Wintereinbruch kommt. Jan Schenk, Meteorologe von The Weather Channel Deutschland, erklärt in seinem aktuellen Video, warum das ein wahrscheinliches Szenario ist. „Ganz abschreiben darf man den Winter noch nicht“, so Schenk. Grund ist der Polarwirbel, der seine „dritte große Störung“ in diesem Jahr hat, so der Experte. Dieser befinde sich aktuell über Sibirien. Ein Szenario, das es bereits zweimal heuer gab: einmal im November, als der erste Schnee der Saison in Bayern fiel. Und dann in der zurückliegenden Winterphase. „Es könnte sehr gut sein, dass sich diese Entwicklung nochmal wiederholt“, so Schenk.

Wieder Wintereinbruch in Bayern: Experte nennt Zeitpunkt

Karten, die die Woche vom 26. Januar bis 1. Februar zeigen, würden ein „Kaltluftpotential“ aufzeigen, so Schenk. Dort sieht man, wie die kalte Luft aus dem Osten bis nach Deutschland vordringt. Für den Experten ist das sogar das „wahrscheinlichste Szenario“, das sich aktuell für den Zeitraum Ende Januar Anfang Februar aufzeigt. Der wortwörtliche „Schnee von gestern“, er könnte nicht der letzte gewesen sein, der diesen Winter in Bayern fällt. (Quelle: The Weather Channel Deutschland, Deutscher Wetterdienst) (lso)

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