Maria ging vor vier Jahren in den Ruhestand, doch die 1100 Euro Rente reichen nicht aus, um die Lebenshaltungskosten in Luxemburg zu decken. Um über die Runden zu kommen, arbeitet sie heute 23 Stunden pro Woche illegal in verschiedenen Haushalten als Reinigungskraft – ohne Beiträge zu leisten. Die Portugiesin, die seit 1992 in Luxemburg lebt, beschreibt ihre Routine: frühes Aufstehen, Busfahrten quer durchs Land und Arbeit in mehreren Haushalten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, berichtet der Newsletter "Contacto" aus Luxemburg.
40 Jahre Arbeit, aber zu wenig Rente
Trotz 40 Jahren Sozialversicherungsbeiträgen, darunter 13 Jahre Vollzeitarbeit in Portugal, bezieht Maria nur eine Rente für die Jahre, in denen sie in Luxemburg tätig war. Ein Hauskredit in Portugal belastet sie zusätzlich. Mit dem Einkommen aus den Putzarbeiten kann sie die monatlichen Ausgaben decken und etwas Geld beiseitelegen, um schließlich nach Portugal zurückzukehren und ihr Lebenswerk zu genießen.
Rente: Dankbarkeit trotz harter Realität
Maria blickt trotz der schwierigen Lage optimistisch auf ihr Leben: Sie schätzt die Chancen, die ihr Luxemburg bot, und ist dankbar für die Unterstützung von Kollegen, berichtet "Contacto". Ihr Ziel bleibt, die letzten Kredite abzuzahlen, genug Geld zu sparen und in zwei Jahren nach Portugal zurückzukehren, um den Ruhestand wirklich zu genießen.
So gelingt der Übergang in den Ruhestand
Rente ist kein festes Datum, sondern ein Prozess, der frühzeitig geplant werden sollte. Wer kurz vor dem Renteneintritt die falschen Entscheidungen trifft, riskiert finanzielle Nachteile – sei es durch zu spätes Handeln, verpasste Fristen oder schlecht getimete Entscheidungen.
Eine klare Timeline und sorgfältige Vorbereitung helfen, den Übergang in den Ruhestand reibungslos zu gestalten und typische Fehler zu vermeiden.