Glatteis hat auf der A6 in Bayern zu mehreren Unfällen gesorgt, eine Person verlor dabei ihr Leben. Die Polizei warnt vor einer „spiegelglatten Fahrbahn“.
Nürnberg – Ein dramatischer Verkehrsunfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg hat am heutigen Montag (12. Januar) ein Menschenleben gefordert. Ein Lastwagenfahrer geriet ins Schlingern und krachte in zwei Pkw – mit verheerenden Folgen. Eines der Autos sowie der Lkw fingen Feuer, das Auto brannte vollständig aus.
„Eisschollen auf der Fahrbahn“: Glätte führt zu zahlreichen Unfällen auf A6
Die Person auf dem Beifahrersitz in einem der Autos wurde tödlich verletzt. Der Lkw-Fahrer sowie die Fahrer der beiden erfassten Autos erlitten Verletzungen. Über die Schwere der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Auf der A6 kam es noch zu weiteren Unfällen aufgrund von Glätte. „Hier auf der A6, wo im Bereich vom offenporigen Asphalt wirklich stellenweise richtige Eisschollen auf der Fahrbahn sind, die dann hier auch immer wieder zu diesen kleineren und größeren Unfällen geführt haben“, erklärt der Einsatzleiter der Nürnberger Feuerwehr News5 vor Ort. „Wir fahren natürlich sehr vorsichtig an, wir sind gewarnt, denn nichts ist schlimmer als ein Hilfsdienst, der selbst einen Unfall erleidet.“
Polizei warnt vor „spiegelglatter Fahrbahn“
Die Polizei in Mittelfranken warnte nach den Unfällen auf glatter Fahrbahn eindringlich vor Fahrten auf der Autobahn 6 südlich von Nürnberg. Wegen des Brandes wurde die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser in Fahrtrichtung Westen komplett gesperrt.
„Die Fahrbahn dort ist spiegelglatt“, hieß es von der Polizei. Auf der Plattform X schrieb die Polizei, es sei zu „mehreren, teils schweren, Verkehrsunfällen“ gekommen. „Bitte meidet und umfahrt den Bereich weiträumig und achtet auf die anhaltende Glätte!“, hieß es in dem Beitrag.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Region sowie weite Teile Bayerns eine Unwetterwarnung wegen Glättegefahr herausgegeben. Gefahr entstehe durch gefrierenden Regen und Eisansatz. (Quelle: dpa, Polizei Mittelfranken, News5)