Vor laufenden Kameras hatte Levke Kersting dem sansibarischen Heiler Amosi Donard Deus Ndamajaza das Ja-Wort gegeben. Doch das Glück hielt nicht lange. Nur zwei Monate nach der Hochzeit meldete sich die Auswanderin mit ernüchternden Worten bei „Goodbye Deutschland“: „Diese Ehe hat gerade mal zwei Monate überstanden.“
Und obwohl die Ehe faktisch gescheitert ist, hat sie juristisch noch immer kein Ende gefunden – „Goodbye Deutschland“-Auswanderin Levke hängt in Ehedrama fest.
Neuer Mann an ihrer Seite: Levke ist wieder verliebt
Trotz der schwierigen Situation gibt es für die 42-Jährige einen Lichtblick. Seit rund sechs Monaten ist sie wieder vergeben. In der aktuellen Folge von „Goodbye Deutschland“ stellt Levke ihren neuen Freund Moe vor – einen 26-jährigen Tänzer.
„Das ist Moe. Mittlerweile nicht nur ein Freund, mittlerweile mein Freund“, erklärt sie vor der Kamera. Der Altersunterschied spielt für beide keine Rolle. „Alter ist für mich nicht wichtig. Entscheidend ist, wie der Mann zu mir ist“, sagt Levke. Moe sieht das ähnlich: „Wenn du jemanden liebst, dann ist das Alter egal.“
Kennengelernt haben sich die beiden als Freunde, doch inzwischen ist da mehr draus geworden. Moe, mit bürgerlichem Namen Mohammed Abdallah Hassan, macht deutlich, dass es ihm ernst ist: „Das mit Levke und mir ist nichts, worüber man Scherze macht. Ich möchte mit ihr zusammen sein. Ich sehe, dass wir zusammenpassen und uns lieben.“
Scheidung als dringende Voraussetzung für die Zukunft
Doch über dem neuen Glück schwebt ein großes Problem: Levkes Ehe mit Amosi ist noch nicht geschieden. Das hat weitreichende Konsequenzen. „Rein theoretisch könnte Amosi Moe dafür ins Gefängnis bringen, dass er mit seiner Frau Sex hat“, erklärt Levke.
Auch finanziell setzt sie die Situation unter Druck. Nach sansibarischem Recht hätte ihr Noch-Ehemann nach zwei Jahren Ehe Anspruch auf 60 Prozent ihres Eigentums. „Ohne Scheidung bin ich wie gefesselt, kann nichts tun – nicht einmal ein Unternehmen gründen“, sagt Levke. Denn auch an möglichen Gewinnen hätte Amosi Anspruch.
„Goodbye Deutschland“-Star Levke schwärmt von Moe
Die neue Folge zeigt, dass Levke mit einem Messer neben dem Bett schläft. Der Grund: Amosi. Am 2. Hochzeitstag ist ihr Noch-Ehemann wieder aufgetaucht, hat angerufen und ans Tor geballert. „Bricht er hier ein? Haut er mich um? Verprügelt er mich wieder? Ich weiß ja nicht, wie der drauf ist. Ist unberechenbar, der Typ.“
Heute bezeichnet Levke die Ehe mit Amosi als den größten Fehler ihres Lebens. Über den hat sie den Ratgeber „Lieb mich nicht kaputt – Mein Comeback nach toxischer Liebe“ geschrieben, um anderen in Beziehungen mit Narzissten zu helfen.
Aus ihrem Fehler hat die „Goodbye Deutschland“-Protagonistin gelernt. „Mit Moe ist das eine andere Nummer“. Er ist nicht nur der erste Mann, von dem sie Bilder zu Hause hat, sondern mit dem sich auch Nachwuchs vorstellen kann. „Er ist der erste Mann, der überhaupt dafür infrage käme, dass ich mir Gedanken darüber mache“, erklärt Levke auf die Frage nach der Familienplanung.
„Schläge und kaum was zu essen“: „Goodbye Deutschland“-Auswanderin rettet kleinem Mädchen das Leben.