Eintracht Frankfurt trifft auf den VfB Stuttgart und will den ersten Sieg 2026. Dabei könnte ein Duo helfen, das vom Afrika-Cup zurückkommt.
Frankfurt – Mit dem VfB Stuttgart wartet der nächste dicke Brocken auf Eintracht Frankfurt. Am vergangenen Spieltag siegten die Schwaben mit 4:1 bei Bayer Leverkusen und setzten damit ein Ausrufezeichen. „Grundsätzlich leisten sie in Stuttgart eine tolle Arbeit auf allen Ebenen: eine sehr gute Mannschaft, ein guter Trainer, gute getätigte Transfers und ein eingespieltes Team“, sagte Eintracht-Cheftrainer Dino Toppmöller auf der Pressekonferenz.
„Wir können über mehrere Spieler sprechen. Stiller ist ein extrem wichtiger Faktor. Wenn er einen offenen Fuß hat, dann ist er ein Topspieler in der Bundesliga – da sollten wir gewarnt sein. Aber auch bei Undav vorn, Leweling und Führich auf den Seiten oder Mittelstädt, der sich gut in die Offensive einschaltet. Wir brauchen als Kollektiv eine gute Verteidigungsleistung und Aktivität“, so der Coach weiter.
Eintracht Frankfurt ist zu Gast in Stuttgart
Die eigene Startelf könnte anders aussehen als gegen den BVB und ein Trio kehrt zurück in den Kader, wie Toppmöller bestätigte: „Arnaud Kalimuendo ist nun ein paar Tage bei uns, er hatte gegen Dortmund einen guten Einstand und ist auf jeden Fall ein Kandidat für die Startelf. Ellyes Skhiri wird am Dienstag im Kader stehen, Farès Chaibi wird mit nach Bremen reisen. Jean-Mattéo Bahoya ist wieder gesund und kehrt in den Kader zurück.“
Einfach wird es aber nicht beim VfB Stuttgart. „Ich erwarte ein sehr umkämpftes und intensives Spiel. Stuttgart paart fußballerische Klasse mit Körperlichkeit, sie sind gut im Pressing, aggressiv in der letzten Linie und verteidigen gut nach vorne – so haben sie das Spiel gegen Leverkusen vor allem in der ersten Halbzeit gewonnen“, erklärte Toppmöller auf der Pressekonferenz.
„Wir müssen uns auf ein heißes Duell einstellen. Wir brauchen eine gute Körperlichkeit, müssen in den Zweikämpfen dagegenhalten, zweite Bälle einsammeln und unter anderem dadurch Nadelstiche setzen. Was gewonnene Zweikämpfe angeht, gehören sowohl wir als auch Stuttgart zu den führenden Teams. Es geht immer um Basics, das haben wir gegen Dortmund gut gemacht. Dadurch kommt man automatisch ins Spiel“, so der Cheftrainer. (smr)