DWD warnt vor Glatteis – Autofahrer sollten Fahrzeug stehenlassen: „Gefahr für Leib und Leben“
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis in Baden-Württemberg. Die zweithöchste Warnstufe wurde ausgerufen. Autofahrer sollten besser zu Hause bleiben.
Stuttgart – In Baden-Württemberg herrscht Glatteisalarm: Meteorologen warnen im Laufe des heutigen Vormittags (12. Januar) vor Eisregen, der zu lebensgefährlichen Rutschpartien führen kann. Zwar meldeten die Polizeistationen in der Nacht zunächst keine größeren Probleme, die Lage sei noch ruhig gewesen. Doch im Laufe des Morgens könnten Straßen und Gehwege spiegelglatt werden, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD).
Der DWD hat für weite Teile Baden-Württembergs die Warnstufe drei von vier wegen Glatteis ausgerufen. Die Meteorologen sprechen von einer „Gefahr für Leib und Leben“. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge stehenlassen. Wer dennoch unterwegs sein muss, sollte mit Schwierigkeiten rechnen und sein Verhalten im Straßenverkehr den Witterungsbedingungen anpassen. Nur rund um Stuttgart, Pforzheim, Karlsruhe und den Bodensee gilt laut DWD aktuell eine Warnung der Stufe zwei von vier.
Glättegefahr in Baden-Württemberg – bis zum Nachmittag gilt ein hohes Risiko
Die Glättegefahr bleibt bis zum späten Nachmittag hoch. Niederschläge ziehen von Westen heran und wandeln sich laut DWD von Schnee zu Regen, der auf den kalten Böden gefriert. Daher sei mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen, so der DWD.
Erst am Freitag (9. Januar) führte das Sturmtief „Elli“ ebenfalls zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr in Baden-Württemberg. Auf manchen Strecken mussten Züge ihre Geschwindigkeit reduzieren. Im Norden Deutschlands hat die Deutsche Bahn wegen des stürmischen Winterwetters den Fernverkehr sogar zeitweise eingestellt. Das wirkte sich auch auf den Bahnverkehr im Süden Deutschlands aus. (nru mit dpa)