Die FWG Grasbrunn nominiert 20 Kandidaten für den Gemeinderat. Nach Kritik an einseitigen Entscheidungen soll ein Wandel kommen.
Grasbrunn - Die parteifreie Wählergemeinschaft Grasbrunn (FWG) hat in zwei Veranstaltungen ihre 20 Kandidaten für den Gemeinderat nominiert. Die Herausforderungen für Grasbrunn seien nur mit starkem Zusammenhalt und einer besseren Beteiligung der Bürger zu bewältigen.
Gemeinderatsliste der FWG
1. Johannes Bußjäger, 2. Johannes Seitner, 3. Gabriele Segenschmid, 4. Wolfgang Kainz-Huber, 5. Johann Keller jun., 6. Désirée Brunner, 7. Lysander Unfug, 8. Nicolé Brunner, 9. Ralf Wagner, 10. Sebastian Brunner, 11. Philipp Kainz-Huber, 12. Martin Malz, 13. Lorenz Göpfert, 14. Bettina Blattner, 15. Andreas Wagner, 16. Ludwig Faltermeier, 17. Peter Walczuch, 18. Lukas Riedhofer, 19. Georg Wagner sen., 20. Otto Fritz.
Mit einem breit gefächerten Team von engagierten Bürgern aller Alters- und Berufsgruppen aus allen Gemeindeteilen geht die FWG in die Kommunalwahl. „Wir können die Herausforderungen für Grasbrunn nur mit starkem Zusammenhalt, Kompetenz und jugendlicher Dynamik bewältigen“, fasste FWG-Vorstand Johannes Seitner das Ergebnis der beiden Aufstellungsversammlungen zusammen. So findet sich unter anderen mit Ralf Wagner wieder ein bekannter Name auf der Liste, der bereits von 2008 bis 2014 als Gemeinderat amtierte. Die Altersspanne der FWG-Kandidaten reicht von 19 bis 75 Jahren. Auf der Liste sind Schüler und Rentner ebenso wie Handwerker, Landwirte, Führungskräfte, Selbständige und Unternehmer aus allen Gemeindeteilen.
Auf den vorderen Plätzen der FWG-Liste stehen mit Hannes Bußjäger, Johannes Seitner, Gabi Segenschmid und Wolfgang Kainz-Huber die langjährigen Gemeinderäte. Es gibt darauf aber auch Newcomer wie Désirée Brunner, die mit 19 Jahren zugleich die jüngste Listenkandidatin ist. „Unsere Gemeinde braucht die Kenntnisse von erfahrenen Kommunalpolitikern genauso wie einen jungen, unvoreingenommenen Blick und frische Ideen“, erklärte Johannes Seitner. Alle FWG-Gemeinderatskandidaten zeichnet aus, dass sie sich seit Jahren ehrenamtlich und in den Vereinen für das Gemeinwohl einsetzen, in gemeinnützigen Institutionen und Organisationen genauso wie in den Grasbrunner Ortsteilen.
Ein entscheidendes Element im Grasbrunner Kommunalwahlkampf soll in den nächsten Wochen der direkte Dialog mit den Bürgern sein. Über alle Kommunikationswege werde man einen regen Austausch suchen, um deren Bedürfnisse, aktuelle Sorgen und Nöte konkret ins FWG-Programm aufzunehmen. Nicht nur vor der Wahl, sondern insbesondere auch in der Zeit danach, so der FWG-Vorstand. Viel zu oft sei in der jüngeren Vergangenheit – etwa bei der einseitigen Festlegung auf den Standort für die geplante Geothermie-Energiezentrale – über die Köpfe der betroffenen Bürger hinweg eine Festlegung getroffen worden. „Mit einem FWG-Bürgermeister Sebastian Stüwe und vielen FWG-Gemeinderäten wird hier ein Wandel eintreten“, versprach Johannes Seitner.
Von Energie bis Ortsentwicklung
Thematische Schwerpunkte sind für die FWG eine nachhaltige Energiepolitik, moderne Mobilität und Lösungen für lebenswerte Ortskerne, eine digitale Verwaltung für schnelle, effiziente Abläufe als Dienstleister für die Bürger sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.