Markus Eisenbichler schickt in schwieriger Phase rührende Botschaft an Karl Geiger und Andreas Wellinger

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Der ehemalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler verfolgt die Krise von Karl Geiger und Andreas Wellinger. Er schickt ihnen eine emotionale Botschaft.

Bern – Die Vierschanzentournee 2025/26 lief nicht nach Plan für Karl Geiger und Andreas Wellinger. Die beiden Titelsammler Deutschlands verbuchten ein enttäuschendes Ergebnis nach dem anderen, es wollte wie schon die ganze Saison über nicht viel gelingen. Nachdem Wellinger sich zuletzt an seine Fans wandte, legt jetzt Ex-Teamkollege Markus Eisenbichler nach. Er verfolgte die Tournee als Experte des TV-Senders Eurosport.

Die schwere Krise von Karl Geiger und Andreas Wellinger beschäftigt auch Markus Eisenbichler. © Imago / Eibner / Ulrich Wagner

Der 34-Jährige, der im März 2025 seine Karriere beendete, zeigt sich auf Instagram gerade beim Kajakfahren auf dem Brienzersee in der Schweiz. Dass seine guten Freunde Karl Geiger und Andreas Wellinger gerade eine derartige Krise erleben, lässt ihn natürlich nicht kalt. In einem emotionalen Video findet er Worte, die sicher nicht nur beim kriselnden Duo direkt unter die Haut gehen.

Markus Eisenbichler wendet sich an Skispringer Karl Geiger und Andreas Wellinger

Zunächst einmal gratulierte Eisenbichler Philipp Raimund und Felix Hoffmann zu einem starken Resultat. Die beiden DSV-Hoffnungen belegten am Ende die Plätze sechs und acht. „Philipp und Felix, ihr habt das super gemacht. Seid wirklich stolz darauf“, lobt Eisenbichler. Schließlich atmet er einmal tief durch und spricht zu den deutschen Springern, die weniger glorreiche Tage erleben mussten.

„Pius, Karl und Welle: War wahrscheinlich eine harte Tournee für euch. Gebt nicht auf, das kann passieren. Und das wisst ihr auch, das ist einfach auch menschlich, dass es einmal Ups and Downs gibt. Aber was für mich immer wichtig ist, ist, dass man daraus Schlüsse zieht und man stärker zurückkommt. Da bin ich mir sicher: Ihr macht das.“

„Ich drück’ euch einfach für die nächsten Wochen die Daumen. Jetzt, wo ich euch die letzten Wochen im Fernsehen angeschaut habe, war ich wahrscheinlich nervöser als ihr selbst. Ich werd’ euch weiterhin begleiten, ich drück’ euch die Daumen. Egal, ob es gut oder schlecht läuft: Ich steh’ hinter euch, ihr seid für mich die Besten.“

Die deutschen Skisprung-Fans dürften nach Ansicht des Videos sicherlich die eine oder andere Erinnerung an erfolgreichere Zeiten gehabt haben, denn sowohl Geiger als auch Wellinger hadern derzeit sehr mit ihren erfolglosen Wettkämpfen. Lange Zeit haben sie nicht mehr, sich vor Olympia in eine passable Form zu bringen. Wie man olympische Medaillen holt, wissen eigentlich beide. (is)